Von der Seligkeit des Überessens…

Tiger, vollgefressen

Im letzten Artikel habe ich euch von der Befreiung durch das Joch der Waage erzählt.

Zeit für ein Fazit.

Ich habe nicht zugenommen und das finde ich mega.

Naja, werden einige denken, das ist ja nichts besonders. Doch, sage ich, für mich ist es das.

Ich habe alles gegessen, dass ich essen wollte und dann wann ich es wollte und so lange, wie ich es wollte. Dazu habe ich etliche der Postcastfolgen von Mareike Awe zum intuitiven Essen gehört und meine eigene Diätmentalität hinterfragt. Abgenommen habe ich nix…lach.

Trotzdem finde ich mein Experiment erfolgreich, wenn ich an meine bisherige Historie denke.

Erste Diät mit 13, mehrfach über 25 Kilo abgenommen und immer alles und noch mehr wieder zugenommen.  Hier könnt ihr meine Diätkarriere nochmal nachlesen. Zwischendurch habe ich immer frustriert alles wieder sein gelassen und ab und an auch aufgehört mich zu wiegen.

Und ich muss dann über mich selber den Kopf schütteln und meine Intelligenz in Frage stellen!

Warum wählt man für eine recht aussichtslose Sache immer wieder den gleichen Weg?

Und das seit 33 Jahren, nur mit leicht geänderter Besetzung?

Ich halte mich selbst für ein recht schlaues Wesen. Und ich dachte, ich merke sonst recht schnell, wenn ich auf einem Weg nicht weiterkomme und versuche dann, einen anderen Weg einzuschlagen. Nur wenn es um mein Gewicht geht, scheine ich total verbohrt zu sein.

Gerade stelle ich mir vor, ich möchte ein Hindernis überwinden. Ich möchte über einen großen Kasten hüpfen und als Hilfsmittel habe ich ein kleines Sprungbrett.

Also nehme ich Anlauf, ab auf das Sprungbrett, Beine hoch…und selig fliegend lande ich oben auf dem Kasten, mit dem Bauch und zappel wie ein großer Käfer.

Hm, das ist aber blöd, ich möchte ja über den Kasten hüpfen. Also denke ich nach und komme auf die Idee, dass es bestimmt an meinem blauen Sportdress liegt. Also wenn es mit dem blauen nicht klappt, dann nehm ich halt das rote Oberteil. Mit dem roten Oberteil klappt es bestimmt. Und wenn es damit nicht klappt, dann ziehe ich halt das grüne Oberteil an und probiere es damit.

So kaufe ich im Laufe der Jahre 15 verschiedene Oberteile und bin schon ganz verzweifelt, da ich immer noch nicht über den Kasten hüpfen kann und doch schon so viel Geld für Oberteile ausgegeben habe. Irgendwann muss noch die Farbe meiner Sportbekleidung Einfluß darauf haben, so dass ich mit Leichtigkeit über den Kasten komme.

Also sind es vielleicht doch meine Schuhe, die Einfluß haben. Also kaufe ich mir Einlagen mit Sprungfedern. Die tun zwar etwas weh, weil sie nicht so bequem sind, aber ich komme nun zumindest schon mit den Knien auf den Kasten. Ein Erfolgserlebnis.

Nach dem das mehrfach geklappt hat, denke ich noch weiter und kaufe mir Einlagen mit Spikes innen. Darauf kann man kaum laufen, weil es so weh tut, aber der Erfolg ist mega. Ich laufe und es ist super unangenehm und weil es auf dem Sprungbrett so richtig weh tut, springe ich vor lauter Schmerz super hoch und direkt über den Kasten. Wow, das ist so toll. Ich lande auf der anderen Seite und ich bin stolz und glücklich. ICH, wirklich ICH, bin über den Kasten gekommen. Meine Füße bluten und schmerzen, aber ICH bin über den Kasten gekommen.

Das mache ich noch ein paar Mal, aber irgendwann überwiegen die schmerzenden Füße den Stolz des Kastenüberhüpfens und vielleicht klappt es jetzt ja auch mit den Sprungfedern. Leider nicht, ich hocke wieder oben drauf und denken, hm, welche Farbe hatte denn mein Oberteil letztes Mal?

Ich könnte ja doch mal wieder probieren ob nicht ein pinkes Oberteil den gleichen Effekt hätte.

Und prompt stehe ich wieder vor dem unüberwindbaren Kasten, habe weitere 15 Oberteile gekauft, die alle nichts gebracht haben und schiele nach ein paar Monaten auf die Schuhe mit Spikes, die meine Füße ruinieren.

DAS WÜRDE DOCH KEIN NORMALER MENSCH TUN, oder?

Jeder würde sagen, mache doch einfach den Kasten niedriger und übe erst einmal mit weniger Höhe und steigere dich nach und nach. Oder hol dir ein stärkeres Sprungbrett!

Aber genau das tue ich mit Diät nicht.

Ich bin zu dick, also mache ich FDH. Wow, das hilft, aber ich habe immer Hunger. Also esse ich irgendwann wieder normal und alle Kilos kommen wieder.

Dann bin ich wieder zu dick und mache Kalorienzählen, aber ich habe immer Hunger. Also esse ich irgendwann wieder normal und alle Kilos kommen wieder.

Dann bin ich wieder zu dick und mache Weight Watchers. Da habe ich keinen Hunger, aber ich träume von Pizza und Kuchen und Chips und ständig läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Ich nehme mega viel und toll ab und bin ganz stolz, aber mein Hunger ist völlig außer Kontrolle und dazu bin ich schlecht gelaunt und irgendwann höre ich auf Punkte zu zählen und mich zu wiegen und ich nehme alles und mehr wieder zu.

Dann bin ich wieder zu dick!

Und wenn ich wieder dick bin, dann mache ich wieder Diät. Aber diesmal Low Carb, denn das ist ja was anderes!

Und das ist gesellschaftlich anerkannt und jeder findet es normal. Niemand sagt, eh die ist doch bekloppt. Alle paar Jahre stolz auf blutige Füße wegen Schuhen mit Spikes und dann doch wieder darauf schielen, ob es mit farbigen Oberteilen nicht einfacher geht.

In diesem Artikel habe ich erklärt, warum nahezu jede Diät funktioniert, solange man Sie macht. Hört man damit auf, treibt man zurück. Deswegen war auch das erste, das mir zur A-Methode eingefallen ist, Kalorienzählen…lach…

Und nach 33 Jahren ist es ja wohl Zeit einzusehen, dass ich mit einer Diät nicht dauerhaft schlank werden kann.

Denn sonst hätten die ganzen Diäten, die ich in meinem Leben gehalten habe, ja alle dauerhaft funktioniert. Ich müsste schlank sein wie ein Streichholz und jeden Tag Angst haben durch den Gullideckel zu fallen.

Hab ich aber nicht, ich bin immer noch dick!

Ich könnte mich nun damit abfinden und einfach so bleiben wie ich bin. Und ich mag mich so auch, jedoch tun mir die Knie weh und mich ärgert ein Fersensporn. Und ich werde steif, alt und nixnötzig, deswegen möchte ich gerne beweglicher sein und mehr Energie haben.

Manche z.B. sagte, dass Sie sich überessen mies gefühlt haben und schlecht gelaunt sind und sich selber dafür verurteilten. Voller schlechtem Gewissen schelten sie sich und schlagen auf sich ein.

Das kann ich so nicht bestätigen.

Wenn ich ein nahrhaftes Abendessen hatte und eigentlich satt bin und dann noch ein Pfund Schokolade hinterherstopfe und dazu noch eine Apfelschorle hinterherkippe und dann wie eine Stopfgans auf der Couch liege, den Kater an mich gekuschelt, den Mann neben mir, dann fühle ich mich gut.

Satt, zufrieden, überfressen, selig in der Wohligkeit des Kokons, erfüllt von innen und von außen.

Ein kleinen Moment abgeschottet gegen den Stress, gegen alle Ansprüche, die von außen an mich gestellt werden, gegen den Druck, Stresshormone durch Zucker und Fett abbauend, mit vor Wonne glühendem Belohnungszentrum. Schläfrig müde, aber glücklich.

Ich schwelge in meiner eigenen Seligkeit des Überessens!

Und solange ich Essen als Entspannungsmittel, Entärgerungsmittel, zur Flucht aus dem Alltag und als die pure Belohnung betrachte, wird keine Diät der Welt mich schlank machen.

Also bleibt der Weisheit letzter Schluß:

Iss wenn du Hunger hast, höre auf, wenn du angenehm satt bist und noch nicht völlig überfressen.

Meine Mutter kann das perfekt und ich kenne noch viele weitere Leute, die das prima können. Die meisten davon haben noch nie eine Diät gemacht!

Und konnte das auch mal, als Kind. Und ich war in der Pupertät mit 13 auch nicht dick, da ging es noch um 1-2 Kilo und nicht um 25-30 Kilo.

Also lautet für mich die große Frage, was kann ich tun, um dahin zurück zu kommen, zu meinem natürlichen Essverhalten. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Der Tag, an dem ich mich von DER WAAGE befreite…

Personenwaage

Kann es das geben? Abnehmen ohne Waage?

Meine Waage und ich hatten eine ganz besondere Beziehung.

An manchen Tagen waren wir sehr verliebt. Unsere Symbiose machte Spaß und jeder Besuch der Waage war ein Fest der Freude.

Aber an anderen Tagen hassten wir uns. Schon morgens um sieben hing der Tag voller dunkler Wolken, weil die Waage unliebsame Wahrheiten schonungslos aussprach und überhaupt keine Rücksicht auf mich nahm.

Die ganze Woche hatte ich weder Süßigkeiten gefröhnt, noch war ich sonst irgendwie über die selbstgesetzten Ernährungsgrenzen gegangen.

Frohen Mutes bestieg ich sie, die Waage.

Und hasste sie mit Leidenschaft. DIE WAAGE!

Dabei ist die Zahl, die man da liest, ja völlig wertfrei. Die Bewertung entsteht ja nur in unserem eigenen Kopf.

Die Erwartungshaltung nach einer Woche sehr gesundem und kalorienrestriktivem Leben besteht darin, dass die Zahl auf der Waage niedriger ist als in der Vorwoche.

Ist sie das nicht, beginnt das Rätselraten. Was habe ich falsch gemacht.?Wo habe ich doch zu viel gegessen? Habe ich Wassereinlagerungen?

Warum fällt, verdammt nochmal, meine Belohnung in Form einer niedrigeren Zahl aus!

Denn mein Ziel ist es ja, weniger essen = kleinere Zahl auf der Waage.

Wenn das Ergebnis weniger Essen ≠ kleinere Zahl ausfällt, bin ich ärgerlich.

Wenn es dann noch weniger Essen < höhere Zahl ausfällt, dann bin ich ärgerlich, frustriert, verzweifelt und noch ein paar mehr unschöne Dinge.

Also versuche ich DIE WAAGE auszutricksen.

Dazu kann man z.B. DIE WAAGE verschieben. Meine Digitalwaage zeigte an jedem Standort einen anderen Wert an. Also wird einfach der niedrigste Wert genommen.

Wenn sich der Mann fragte, warum die Waage auf einmal im Wohnzimmer stand: Ha!  Das war der beste Platz und überhaupt ist die Waage da sehr dekorativ platziert…rechts neben dem Fernseher. Dicht neben den Blumen…hahahahahaha

Und dann kam der Tag, an dem die Digitalwaage eine neue Batterie brauchte, denn sie verweigerte den Dienst.

Also stapfte ich frohen Mutes in das Einkaufzentrum und wollte eine neue Batterie kaufen. Leider kam ich an den Waagen vorbei, die mich aus den Regalen heraus anstarrten, und ich fand heraus, dass man sich auf einigen Waagen wiegen konnte, selbst wenn diese sich noch in der Verpackung befanden. Heureka!

Ich habe mich auf allen Waagen gewogen!!! Die Leute haben belustigt geguckt, aber ich hatte viel Spaß. Und anstatt einer Batterie habe ich eine mechanische Waage gekauft. Denn diese machte mich auf einen Schlag 1,5 Kilo leichter! Yeah, der Tag der mechanischen Waagen. Nieder mit Digital! (Müssten Waagen nicht eigentlich geeicht sein?)

Also ab nach Hause, Digitalwaage eingemottet (zu gut zum Wegwerfen, ist ja noch o.k.) und stolz mechanische Waage im Bad platziert. Natürlich nicht, ohne vorher verschiedene Aufstellstellen auszuprobieren.

Eine mechanische Waage hat einige deutliche Vorteile:

Ja, sie braucht keine Batterien, dass auch…

Und man kann so schön an dem kleinen Rädchen drehen…und sich so noch ein paar 100 Gramm weg mogeln.

Und wenn man das Gewicht verlagert auf ein Bein, dann zeigt sie ja nach Blickwinkel etwas weniger an…

Und so kam es, dass ich jeden Morgen Sport gemacht hat, erst mit der Waage (Ihr wisst ja, Standortfrage), dann vor der Waage (Dreh am Rädchen), dann auf der Waage (Gewichtsverlagerung, Blickwinkel)…

Und nach und nach entwickelte sich ein Widerwillen. Gegen DIE WAAGE!

Gegen die ständige Kontrolle, gegen die Abhängigkeit von dieser Zahl, die die Stimmung des Tages so sehr beeinflussen kann, gegen das Lied, dass sie beständig sang.

Du bist zu schwer…du bist zu schwer…es tut sich gar nichts mehr…lalalala

Ich begann die Waage zu hassen, sie zu umschleichen. Wiegetage auszulassen, mich nur noch wochenweise zu wiegen, dem täglichen Wiegeterror den Kampf anzusagen…

Und auf einmal war ich sehr entspannt.

Nicht zu wissen, wie viel man wiegt, kann einem sehr viel Lebensfreude zurückgeben.

Das ist sehr cool!!!!!

Ich bin immer noch zu dick, dass kann ich im Spiegel sehen. Das kann ich fühlen, wenn ich Gymnastik mache und mich fühle wie Barbapapa. Meine Hosen sind mal eng und mal weit, je nach Wassereinlagerung und momentanem Freßorgienstand.

Aber ich bin frei. Frei von der Zahl, die mir den Tag verhagelt, frei von dem Zwang, auf die Waage zu müssen, frei von dem mir selbst auferlegten Terror dieser Zahl.

Ob ich jetzt ohne diese Kontrolle völlig unkontrolliert zunehme?

Nein, absolut nicht.

Ich habe die Waage schon vor ein paar Monaten eingemottet und bin dann bangen Herzens in die Sommerhosen vom letzten Jahr gehüpft. Und was soll ich sagen, passten alle.

Also habe ich auf jeden Fall schon einmal nicht zugenommen. Okay, geschlackert haben sie auch nicht, aber gepasst. Da gab es schon ganz andere Winterspeckfrusterlebnisse und das trotz täglichem Wiegen.

Das stärkt meinen Entschluss, ich gebe die Symbiose mit der Waage auf.

Tschüss du kleines Ding, mach´s gut. Nie mehr wirst du mir den Tag verhageln.

Ich habe Augen, ich kann sehen, ob ich zu oder abnehme. Ich kann es an der Kleidung fühlen, ich kann mich ab und an vermessen und im Endeffekt kommt es darauf an, ob ich mich wohlfühle oder nicht!

HA! Ich fühle mich ohne dich sehr viel besser. Du raubst mir Energie und füllst meine Gedanken mit Trübsal, du warst viel zu lange Wächter meiner Freiheit.

Nieder mit allen Waagen dieser Welt! Freiheit für die Gedanken!

Ganz im Ernst, ich starte mit mehr Freude in den Tag, seit ich frei bin von dieser Wiegerei. Und mir reicht die Gewissheit, ich passe in meine Jeans. Jogginghosen mit Stretch sind da kein guter Gradmesser ;).

Und wer weiß, vielleicht kann ich ja eines Tages wieder ab und zu gelassen auf die Waage steigen, so mit 80 Jahren oder so.

Aber bis dahin genieße ich erst einmal weiter die neu gewonnene Gelassenheit.

Denn ihr wisst ja, wenn man immer nur das Gleiche tut, bekommen das immer das gleiche Ergebnis.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spargelauflauf mit Kochschinken

Auflauf mit Spargel
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Spargelauflauf mit Kochschinken
Spargel ist toll und da es ihn frisch nur so kurze Zeit im Jahr gibt, essen wir jetzt, im Mai, wirklich viel Spargel. Aber immer nur klassisch wird auch recht schnell langweilig. Deswegen hier mal ein einfaches Rezept für einen frischen und würzigen Spargelauflauf.
Auflauf mit Spargel
Küchenstil Einfach
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 40 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Küchenstil Einfach
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 40 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Auflauf mit Spargel
Anleitungen
  1. Einen Topf mit Salzwasser aufsetzen und aufkochen. Ein Stück Würfelzucker dazugeben. Den Spargel schälen, die holzigen Enden abschneiden und den Spargel in mundgerechte Stücke teilen. Den Spargel in dem kochenden Wasser circa. 8 Minuten kochen. Er muss noch Biss haben, damit er nach dem Überbacken nicht völlig labberig ist. In der Zwischenzeit den Lauch waschen und in kleine, dünne Ringe schneiden. Den Schinken in Würfelchen schneiden und Schinken und Lauch in dem Löffel Olivenöl in der Pfanne anbraten. Die Mischung mit Pfeffer und Salz würzen. Jetzt die Eier zusammen mit der Kochsahne und dem Schnittlauch verquirlen. Ich hatte noch Schnittlauch auf dem Balkon, den habe ich vorher kleingeschnitten, es geht aber auch der Gefriergetrocknete. Die Sahne/Ei-Mischung noch mit Pfeffer und Salz abschmecken. Den Spargel abgießen und zusammen mit der Schinken-Lauch-Mischung in eine Auflaufform geben. Mit der Soße übergießen und bei 180 Grad Ober/Unterhitze im Backofen überbacken. Heiß servieren und genießen.
Rezept Hinweise

Dazu paßt ein Schweinefilet im Speckmantel...

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Schweinefilet im Speckmantel, zart und saftig.

Schweinefilet gebraten
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Schweinefilet im Speckmantel
Schweinefilet, zart, saftig und lecker. Früher wurde mir Schweinefilet oft trocken, mit dieser Zubereitungsmethode wird es perfekt zart und innen leicht rosa. Jedes Mal wenn ich frage, was der Mann Sonntags essen möchte kommt ein Grinsen über sein Gesicht und es wird Schweinefilet im Speckmantel ;).
Schweinefilet gebraten
Vorbereitung 5 Minuten
Kochzeit 20 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Vorbereitung 5 Minuten
Kochzeit 20 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Schweinefilet gebraten
Anleitungen
  1. Das Schweinefilet von noch eventuell vorhandenen Häutchen etc. befreien und trocken tupfen. Dann rundherum mit Pfeffer und Salz würzen und mit Senf dünn einreiben. Jetzt die Speckstreifen hauchdünn um das Schweinefilet wickeln. Das hält von ganz alleine. Alternativ kann man das Filet auch mit Knoblauchzehen spicken, das schmeckt auch sehr lecker und man läßt dafür den Bacon weg. Das wäre definitiv kalorienärmer. Den Backofen auf 120 Grad vorheizen. Ich erhitze nun die Rama Culinesse in einer backofenfesten Kasserolle und brate das Filet von allen Seiten knusprig an. Achtet darauf, das ihr den Bacon nicht verliert ;). Nun die Kasserolle für 20 Minuten in den Backofen schieben. Das fertige Schweinefilet eng in Alufolie wickeln und im ausgeschalteten Backofen kurz ruhen lassen. Aufschneiden und genießen!
Rezept Hinweise

Perfekt dazu paßt die Pfeffersoße.

Cognac-Pfeffersauce, toll zu Fleisch

Leckere Pfeffersauce
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Cognac-Pfeffer-Sauce, toll zu Fleisch
Ich bin immer schon auf der Suche nach einer leckeren Sauce zu Schweinefilet gewesen, da bei meiner Zubereitungsart für das Filet keine Sauce entsteht. Hier ist das optimale Ergebnis
Leckere Pfeffersauce
Küchenstil Einfach
Kochzeit 10 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Küchenstil Einfach
Kochzeit 10 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Leckere Pfeffersauce
Anleitungen
  1. In einem kleinen Topf die Butter erhitzen und die Pfefferkörner darin zwei Minuten anschwitzen. Dann mit Brühe, Weinbrand, Sahne, Senf und Tomatenmark auffüllen und bei kleiner Hitze 10 Minuten reduzieren lassen. Jetzt die Konsistenz prüfen. Ist alles gut reduziert und die Soße genug eingedickt? Prima. Wenn nicht, hilft ein klein wenig Creme Fraiche, im Notfall etwas Soßenbinder oder Mehlschwitze. Nun noch mit Pfeffer und Salz abschmecken. Falls es euch trotz des Pfeffers nicht scharf genug ist, kann gerne noch mit einem Tropfen Tabasco gewürzt werden :). Perfekt dazu paßt das Schweinefilet mit Speckmantel!
Rezept Hinweise

Das dazu passende Rezept für das Schweinefilet findet ihr hier: Schweinefilet

Weißwein Sahne Sauce mit Lachs zu Nudeln

Tagliatelle mit Lachs
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Weißwein Sahne Sauce mit Lachs mit Nudeln
Frischer Lachs in einer leichten Weißwein-Sahne Sauce zu Tagliatelle ist ein Gedicht und versetzt uns sofort zurück an Sonne, Stand und Meer. Der Lachs wird wunderbar zart und zergeht auf der Zunge. Nach italienischer Tradition direkt in einer riesigen Schüssel komplett mit den Nudeln vermischt, verbindet sich die Sauce mit den Teigwaren zu perfekter Harmonie.
Tagliatelle mit Lachs
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 15 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 15 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Tagliatelle mit Lachs
Anleitungen
  1. Zuerst das Salzwasser für die Nudeln aufsetzen, das braucht bei uns immer am längsten ;). Den Lachs von der Haut befreien, falls noch Haut dran ist und in mundgerechte Würfel würfeln. Dann die Zwiebel ebenfalls in feine Würfel schneiden, den Knoblauch fein hacken. In einer weiten Pfanne mit hohem Rand die Rama Culinesse erhitzen und die Zwiebeln mit dem Knoblauch darin goldgelb anschwitzen. Laßt es nicht zu braun werden, das passiert recht schnell. Nun den Lachs dazugeben und rundherum braten. Das dauert nur ein paar Minuten, der Lachs ist sehr schnell gar. Da er leicht zerfällt, nehme ich den Lachs aus der Pfanne und parke ihn bei 50 Grad zum Warmhalten im Backofen. Wenn in der Zwischenzeit das Nudelwasser kocht, könnt ihr die Nudeln direkt hineingeben.
  2. Nun in die Pfanne zu dem verbliebenen, ausgebratenen Lachsfett die Sahne, die Milch und den Weißwein geben. Mit der Menge des Weins einfach experimentieren, mir reicht immer ein sehr großzügiger Schluck. Das Gemüsebrühepulver und das Tomatenmark einrühren und die Sauce aufkochen lassen. Achtet immer auf die Konsistenz. Es sollte nicht zu flüssig, aber auch nicht zu dick werden. Wie lange es dauert, ist ein wenig vom Herd abhängig, bei mir kocht es maximal 4-5 Minuten. Den Lachs aus dem Ofen wieder in die Sauce geben und alles noch mit Pfeffer und Salz abschmecken. Ihr habt hoffentlich in der Zwischenzeit die Nudeln gekocht :). Bei uns kommen jetzt die Nudeln in eine riesige Keramikschüssel und werden mit der gesamten Sauce vermischt. Alles gut unterheben und auf die einzelnen Teller portionieren. Guten Appetit.

Des Kalorienzählens müde…welche Alternative gibt es?

Ich habe mir mit der A-Methode zum Ziel gesetzt, in Zukunft ohne Kalorienzählen gesund zu essen, so dass ich von dem ewigen Jojo-Spiel herunterkomme und schlank bleibe, ohne mich ewig zu kasteien.

Zeit für einen Status, da ich absolut und gar keine Lust mehr habe auf Kalorienzählen.

Ich bin immer noch an dem Punkt:   „Wenn man immer das Gleiche tut, dann bekommt man auch immer das gleiche Ergebnis“.

Nein, nicht ganz. Ich kann mittlerweile echt gut kochen…lach. Und auch viele, leckere und kalorienarme Gerichte zubereiten, die wirklich richtig gut schmecken. Da freut sich auch der Mann.

Und ich nehme auch ab, solange ich zähle. Ich nehme sofort zu, sobald ich aufhöre mich per Zählen zu beschränken.

Und ich mag nicht mehr…

Es lief echt gut. Ich habe fleißig gezählt, gekocht und Tauschgeschäfte gemacht und dann…

Dann habe ich beschlossen, eine neue Weiterbildung zu beginnen. Von Natur aus neugierig lerne ich gerne und ich fange auch gerne neuen Themen an. Der Online-Marketing-Manager sollte es werden. Die Weiterbildung dauert auch nur 3 Monate inkl. 5 umfangreichen Hausarbeiten und einer externen Prüfung über alle Fachgebiete.

Mach ich doch locker…zwinker. Immerhin bin ich ja schon abends um sieben daheim und habe dann noch ein paar Stunden, bis ich ins Bett gehe. Diese Stunden kann ich doch noch produktiv verbringen und dazu auch noch das ganze Wochenende. Oder?

Ich bin dann ja erst zwölf Stunden auf den Beinen, da geht doch noch was…

Ging auch. Die Weiterbildung ist fertig…yeah. Ich habe ein tolles Zeugnis und viel gelernt…

Und wieder einiges mehr auf der Waage!!!

Wie viel?

Keine Ahnung. Ich habe mich nicht gewogen. Es ist nicht so schlimm gekommen, wie es hätte kommen können. Meine Sommerhosen passen noch.

Chacka!

Aber wenn ich mich jetzt wiege, dann bekomme ich wieder einen Koller und zähle dann wieder ein paar Wochen penibel Kalorien und wiege mich jeden Tag und will…und will…und das ist genau das, was immer passiert.

Und ich durchbreche diese „Immer“ Schleife.

SO!

Ich sage ja, die A-Methode ist noch in der Entwicklung und bleibend ist die Erkenntnis, dass ich etwas anders machen muss, wenn ich dauerhaft schlank und fit werden will. Und dazu gehört auch eine Portion Realismus.

Denn manche Sachen klappen ja schon echt prima.

Zum Frühstück morgens die Quarkbombe (hier geht es zum Rezept) essen. Klappt, wenn ich im Büro bin, ganz toll und schon seit Monaten. Dann bin ich auch bis Mittag satt.  Morgens gibt es als erstes ein Äpfelchen mit Walnüssen und um kurz nach zehn die Quarkbombe.

Zum Mittagessen im Büro habe ich noch nicht den Königsweg gefunden. Am besten klappt es, wenn ich ein kalorienarmes Abendessen vom Vorababend warm mache.  Vollkornbrot mit Ei und ein bißchen Obst ging auch ganz gut.

Abendessen geht prima, wenn ich koche.

Die Menge an Gemüse läßt noch sehr zu wünschen übrig. Und ich esse soooo gerne Brot. Da geht noch was…

Bleibt der große Knackpunkt, Eis und Schokolade.

Alles was ich zugenommen habe in der Weiterbildung geht auf das Konto von Schokolade…und Eis…und Chips…aber hauptsächlich Schokolade.

Meeresfrüchte, Nougat, Kinderschoki, Riegel….stopf…stopf…

Der Belohnungseffekt ist so stark, ich kann dem nicht widerstehen. Da kann ich 10 Pfund Obst Essen, ich möchte immer noch Schokolade.

Ich bin echt total satt und es passt gar nichts mehr rein in den Magen, außer Schokolade. Das ist doch verrückt!

Es ist nur zum Teil ein Überessen bei den normalen Mahlzeiten. Es sind die ganzen Extrakalorien durch die Süßigkeiten, die den Leib wieder anschwellen lassen.

Zum Glück bleibt noch vieles übrig, dass ich in dem ganzen Wahn von Ernährungsratschlägen für mich noch nicht getestet habe.

Ab heute mache ich Low Junk!

Alter Wein in neuen Schläuchen?  Egal, aber ich habe es noch nicht in letzter Konsequenz ausprobiert.

Ich höre auf mit der Zählerei.

Ich lerne noch noch besser, frisch zu kochen und leckere Gerichte mit Gemüse zuzubereiten.

Und für die A-Methode und für euch gibt es endlich neue Rezepte. Das geht dann auch schneller, weil ich nicht für alles noch die Kalorien berechnen muss.

Ich habe ja wirklich wenig eingestellt, weil ich das Kalorienzählen so satt hatte und überhaupt keine Lust hatte, alles zu berechnen. Vom Zeitmangel ganz zu schweigen, denn wir sind im letzten Monat auch noch umgezogen.

Hier liegt ein riesiger Stapel von Rezepten, die ich alle gekocht und fotografiert und mit Genuss gegessen habe. Die kommen nun online…lach.

Und auch die alte Frage kehrt wieder, ist eine Kalorie eine Kalorie eine Kalorie? Ist es wirklich nur das Prinzip der Physik, weniger rein = weniger dick?

Es steht außer Frage, dass es Kalorienzählen funktioniert. Weniger rein und ich nehme ab, mehr rein und ich nehme wieder zu. Deswegen haben alle meine vorherigen Artikel weiterhin Gültigkeit. Das ist fundiert recherchiertes Wissen. (hier beginnen die Artikel dazu).

Das Prinzip der Energiedichte sagt:  Mehr rein von Lebensmitteln mit weniger Kalorien = größere Menge und ich nehme trotzdem ab, weil ich weniger von Lebensmitteln mit hoher Energiedichte esse. Ist auch plausibel und funktioniert (hier ist der Artikel zur Energiedichte).

Aber was ist dran an dem Gerücht, man sollte mehr Nüsse und mehr Olivenöl essen und das soll auch nicht dick machen, obwohl es so wahnsinnig viele Kalorien hat. Muss ich die Butter lebenslang verbannen oder ist es ein natürliches Lebensmittel, das in Maßen gar nicht schädlich ist.

Kann ich tatsächlich anstatt Schoki einfach Nüsse essen?

Im nächsten Artikel werde ich mal auseinander nehmen, was Low Junk für mich bedeutet und was ich mir diesbezüglich vorgenommen habe.

Denn ich befürchte,  Essen ist bei mir auch elementarer Ausdruck der ganz persönlichen  Freiheit und bevorzugter Anlass, mich Regeln zu widersetzen.

 

 

 

Ich teste die Actifry Heißluftfritteuse, gelingen mir Pommes?

Tefal Actrify

Werbung: Ich habe die Actifry selber gekauft und getestet. Ich bekomme dafür kein Geld, aber sicher ist sicher!

Fettfreies Frittieren, Pommes ohne Reue…ein Traum!

Schon öfters stand ich im Laden und schaute mir die Heißluftfritteusen Actifry von Tefal an und träumte von Fritten ohne Hüftgold.

Ist es möglich, Fritten in der Actifry nahezu fettfrei herzustellen?

Die Geräte sind ja doch ganz schön teuer und wer weiß, hinterher habe ich wieder ein Teil zu meiner Sammlung von unnützen Haushaltshelfern hinzugefügt, die ich nur nicht wegwerfe, weil Sie teuer waren.

Doch dann kam das Punkteangebot von Kaufland. Da ich sowieso oft dort einkaufe, waren die Punkte schnell zusammengesammelt und schwups, war die begehrte Actifry Fritteuse erstanden. Ich habe 89,00 € dafür bezahlt und es scheint ungefähr dieses Modell zu sein:

Zu Hause habe ich direkt alles ausgepackt. Es gibt das Gehäuse, das von außen durch Druck auf zwei Plastiknöpfe zu öffnen ist. Mal sehen, wie lange das hält…Dann gibt es den Garbehälter, den Actifry-Arm, der das Gargut im Garbehälter bewegt und einen Messlöffel, mit dem man das Fett abmisst, das man zum Frittieren braucht.

Sah einfach aus. Und ich möchte natürlich fettarme, selbstgemachte Luxusfritten, die trotzdem knusprig und lecker sind. Also google ich schnell nach ein paar Rezepten und schäle Kartoffeln. Diese werden in Pommesform geschnitten und dann soll ich lt. Rezept alles sehr gut abwaschen und sehr gut abtrocknen. Mach ich…danach die trockenen Kartoffeln mit etwas Öl vermischt in die Fritteuse und 20-25 min laufen lassen.

Große Einstellungsmöglichkeiten gibt es an meiner Actrify nicht…an…aus…Timer für Minutenzahl, der piepst, wenn alles fertig sein soll.

Also Fritten rein, Timer an, Fritteuse an – gespannt durch das Sichtfenster schauen, nach Garzeit labbrige Fritten betrachten, Nase rümpfen, Zeit um fünf Minuten verlängern, Fritten probieren, Würgereiz bekommen, ganze Ladung in den Mülleimer werfen. Bah…das war super mega ekelhaft. Außen cross, innen roh, teilweise labbrig, teilweise verbrannt.

Ich war super frustriert!

Also suchte ich ein Rezept für Chips. Das ganze Procedere von vorne, alles mühsam mit dem Gurkenhobel geschnitten, gewaschen, getrocknet, frittiert, Inhalt schwarz und pfui in den Mülleimer befördert.

Ich gestehe, mir ist es nicht gelungen aus frischen Kartoffeln darin knusprige und tolle Fritten zu machen.

ABER! Ich gebe ja erst einmal nicht auf.

Also kaufte ich im Laden fertige, vorfrittierte, nicht ganz so selbstgemachte und nicht ganz so kalorienarme Pommes.  Diese gelingen in meinem Backofen z. B. nie, da ich nur Ober- und Unterhitze habe und diese Fritten total weich und wabbelig nach gefühlten 100 Stunden immer noch fies sind.

Ich hatte die McCain Deluxe, die fettreduziert sind und 152 kcal auf 100 Gramm haben.  Also eine mittlere Energiedichte,  die man sich ab und an mal gönnen kann.

McCain Deluxe -Homepage von McCain

Also Tüte aus, Fritten in Actrify rein, durch das Sichtfenster dem Rührarm zusehen, wie er die Fritten umwälzt und umdreht. Der Rührarm bewegt sich sehr langsam, da wird nichts beschädigt.

Und was soll ich sagen…nach 30 Minuten hatte ich 600 Gramm leckere, knusprige und wirklich gelungene Pommes, auf die ich gar kein weiteres Fett gegeben habe. Ich hatte auch mittlerweile den Meßlöffel verschlunzt, deswegen habe ich es ganz ohne extra Fett versucht und das war eine gute Entscheidung.

Die Pommes aus der Actrify waren knusprig, nicht fettig und innen zart, also nahezu perfekt.

Tefal Actrify
Pommes aus der Acitfry

Okay, eine Familie bekommt man davon jetzt nicht satt, aber als Beilage war es gut gelungen. Eine größere Portion habe ich jetzt noch nicht zubereitet, aber es wäre ein Test wert.

Auch der Mann war begeistert von diesem Testergebnis, endlich mal ein sinnvolles Gerät…lach.

Jetzt teste ich knusprige Frikadellen!

Als Nächstes kamen mir Frikadellen in den Sinn. Ich habe ja ein gutes Rezept für fettarme Frikadellen.

Rezept für leichte Frikadellen

Die gelingen auch im Backofen mit Ober- und Unterhitze, aber es tritt immer ein wenig Eiweiß aus und vielleicht kriege ich Sie ja noch knuspriger.

Also habe ich den Rührarm der Actifry herausgenommen und eine kleine Mokkatasse über die Aufnahme des Arms gestellt, damit das Gehäuse der Actifry nicht verschmutzt und Fett ausläuft. Auch hatte ich sorge, das die relativ lockeren Frikadellen durch die Bewegungen des Rührarms auseinander fallen.

Rohe Frikadellen
Frikadellenteig
Frikadellen mit Heißluft frittiert
Frikadellen in der Heißluftfritteuse

Ich habe die Frikadellen 10 Minuten ohne weiteres Fett frittiert und dann gewendet und nochmal 10 Minuten frittiert. Man muss ein wenig aufpassen, den die hinteren Teile, die naher am Auslass der heißen Luft liegen, werden schneller braun als die Vorderen, also sollte man vorne und hinten tauschen und wenden.

Nach den 20 Minuten waren die Frikos so fest, das ich die Mokkatasse herausgenommen habe und den Rührarm eingesetzt. Das Ergebnis nach weiteren 30 Minuten waren leckere und rundherum völlig knusprige Frikadellen. Das war ein sehr gelungener Test.

Frikdallen aus der Heißluftfritteuse
Knusprige Frikadellen aus der Actify

Um mir das Wenden zu ersparen habe ich jetzt noch ein Zubehörteil erworben, den Snackkorb.

Leider sind die Frikadellen an dem Snackkorb so angeklebt, dass ich sie beim Herausnehmen alle zerbröselt habe. Das war keine gute Idee, es hat überhaupt nicht geklappt. Wahrscheinlich, weil doch etwas Fett austritt, das sich sonst in dem Behälter verteilt und im Snackkorb einfach nur nach unten tropft.

Dann hatte ich für den Snachkorb noch eine andere Idee. Das ist leider gar nicht kalorienarm, so gar überhaupt nicht, aber es schmeckt einfach sensationell lecker.

Datteln im Speckmantel im Snackkörbchen sind geil.

Einfach die Datteln mit dem Speck umwickeln und für 20 Minuten im Snackkorb Karussell fahren lassen. Leckerst. Energiedichte verschweige ich, das ist definitiv eine Süßigkeit.

Datteln mit Bacon
Datteln im Speckmantel

Ansonsten habe ich bisher noch Fischstäbchen in der Actifry zubereitet und Calamari. Bei beiden habe ich auf das Gargut jeweils einen ganz kleinen Tropfen Rama Culinesse geben und beides ist ohne Rührarm mit regelmäßigem Wenden gut gelungen.

Kurz, wir möchten die Actifry nicht mehr missen und benutzen Sie wirklich regelmäßig und sind davon immer noch begeistert.

Für uns hat sich der Kauf wirklich gelohnt.

Ich habe schon oft gehört, das man auch Brötchen darin gut aufbacken kann. Das teste ich die Tage…lach.

Habt ihr noch andere Ideen für die Tefal Actifry? Immer her damit, ich probiere alles aus. 🙂

 

 

 

 

Esst ihr drei oder fünf Mahlzeiten am Tag?

Ich sag euch die Wahrheit. Ich esse viel, viel öfter am Tag als in drei oder fünf Mahlzeiten.

Es sind nicht die Hauptmahlzeiten, die mich dick werden lassen, es ist das ganze andere Zeug, das ich unbemerkt im Mund verschwinden lasse. Nicht unbemerkt von mir, unbemerkt von anderen. Von mir nur verdrängt…lach.

Die Frage ist also: Wie viele Mahlzeiten am Tag sind es denn wirklich? Drei, fünf oder eher zehn?

Meine Freundin sagte im Urlaub einmal: „Ich verstehe gar nicht, warum du so viel Gewicht hast, du isst doch gar nicht so viel“.

Doch, tue ich. Aber nicht bei den normalen Mahlzeiten. Ich bin eigentlich schnell satt. Wirklich. Und ich habe dann auch gar nicht so schnell wieder Hunger.

Aber…dann kommen die Gelüste und die Gelegenheiten und das Belohnungs-Essen und das Wegessen von Druck und Stress.

Ich fange damit an, das ich morgens nichts herunterbekomme und mit leerem Magen zur Arbeit starte. Das ist für mich normal und das ist auch okay für mich, da ich ansonsten nur lustlos an Nahrung herum mümmeln würde und ich könnte es so früh nicht genießen.

Spätestens um halb zehn bekomme ich Hunger.  Da ich das ja weiß, habe ich mir ein Äpfelchen mit ein paar Walnüssen eingepackt.  Die esse ich dann, weil ich um die Uhrzeit nicht in den Frühstücksraum möchte, das passt nicht in meinen Tagesablauf.

Um halb elf ist meine normale Frühstückszeit und dann esse ich mein Lunchpaket. Gerne ein Brötchen oder die Quarkbombe.

Das geht jetzt bis viertel nach eins ganz gut. Es sei denn es liegen Schokolade oder Kekse im Büro oder ein Stück Obst, auf das ich Lust habe. Oder jemand hat Süßes in die Kantine gestellt, weil er Geburtstag hat etc.  Ein Kunde ist blöd, ich muss viele Dinge auf einmal tun und ich gehe auf Nahrungssuche.

Hab ich nichts mit, geht das gut.  An Schokolade, die im Weg steht, schleiche ich ein- bis zweimal vorbei und dann wandert doch alles in meinen Mund.  Wenn ich Obst mit habe, dann kann es auch passieren, dass alles direkt im Schlund verschwindet.

Um viertel nach eins gibt es Mittagessen. Auch hier habe ich eine Lunchbox mit oder schmiere mir Brötchen.  Ich bin danach auch satt.

Aber je nach Verfassung oder Verfügbarkeit verschwindet auch am Nachmittag noch so einiges in meinem Mund.

Damit habe ich gegen frühen Nachmittag meine drei bis fünf Mahlzeiten schon verbraucht!

Dann gibt es Abendessen.  Ich versuche regelmäßig und gesund zu kochen, mit geringer Energiedichte, aber trotzdem schmackhaft. Und ich esse auch Abends eine gute Portion.

Und wenn ich dann gut gesättigt auf der Couch liege, hätte ich gerne noch ein Stück Schokolade.  Die Schokolade ist wirklich eine Achilles-Ferse.

Keine Schokolade da zu haben ist auch nur begrenzt eine Option, denn irgendwann brechen die Dämme wieder und wir kaufen doch wieder welche ein.

Ich esse also weder dreimal noch fünfmal am Tag.

An guten Tagen esse ich mindestens sechsmal, an schlechten Tagen fünfzehnmal, manchmal esse ich den ganzen Tag.  Und ein Keks hat schon 80-100 Kcal, ein Schokoriegel eher noch etwas mehr, eine Banane 110-120 kcal, ein Apfel ungefähr 70.

Wenn ich bedenke, ich könnte 3x am Tag ungefähr 660 kcal essen bei 3 Mahlzeiten und einem normalen Bedarf von circa 2.000 kcal für Frauen. Das ist schon nicht so mega viel. Und dazu packe ich dann noch 5 bis 8 bis 10 kleine Häppchen zu je 80-100 kcal. Dann habe ich nochmal fast die Hälfte meines Tagesbedarfs unbemerkt gegessen.

Ich ernähre mich wie eine Kuh- grasend, den ganzen Tag.

Zähle ich Kalorien, kann ich es im Zaum halten. Höre ich auf, Kalorien zu zählen geht alles schleichend wieder von vorne los.  Ich möchte aber nicht mein Leben lang Kalorien zählen!!!

Also starte ich in 2018 mit einem neuen Ansatz!  Denn wenn man immer nur das Gleiche tut, bekommt man immer nur das gleiche Ergebnis. Das ist ja „DAS“ Motto der A-Methode.

Also tue ich nun etwas anders.

Ich esse ab sofort nur noch viermal am Tag! 🙂

Dafür zähle ich aktuell keine Kalorien. Ich esse das, was mir schmeckt, aber nur 4x am Tag. Dazu muss ich mich zu den Mahlzeiten aber auch wirklich satt essen.

Dann gibt es vielleicht das Stück Obst am Mittag zum Nachtisch oder die Schokolade direkt an dem Essen zum Nachtisch.

Dazu schließe ich einen Vertrag mit mir selber!

Ich, Andrea, esse ab dem 28.12.17 bis Ende Januar 2018 nur maximal 4 Mahlzeiten am Tag. Weniger geht immer. Dabei zähle ich keine Kalorien, denn primär möchte ich lernen, weniger zu grasen und weniger impulsiv zu essen.

Ich möchte dabei nicht hungern, ich möchte angemessen satt sein, ohne mich zu überfressen.

Denn ganz ehrlich, ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt mit vier Mahlzeiten am Tag ohne etliche Zwischensnacks ausgekommen bin.  Es ist also ein für mich recht spannendes Experiment.

Schließlich geht es darum, die Gesamtkalorienaufnahme am Tag zu betrachten und ich hoffe, so dem Ziel eines natürlichen Essverhaltens einen Schritt näher zu kommen.

Und wenn man zu schnell zu viel will und von sich selber erwartet, dann überfordert man sich auch schnell und wirft entnervt die Flinte ins Korn.  Deswegen versuche ich mich dem Ganzen Stepweise zu nähern.

Der erste Schritt ist also, nur noch 4x am Tag zu essen und ein Gefühl für die richtige Portionsgröße zu bekommen, damit ich nicht nach einer Stunde mit mega Hunger durch die Welt kraule, sondern auch lang genug angenehm satt bin.

Und wenn das gut gelingt, dann ändere ich etwas anderes. Step by Step!

Ich werde Anfang Februar berichten. Vielleicht macht ja jemand mit! Ich würde mich sehr über Erfahrungsberichte freuen.

 

 

 

Gefüllte Paprika – 326 kcal pro Stück

gefüllte Paprika
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Gefüllte Paprika - 318 kcal pro Paprika
Es ist super schwer ein schönes Foto von einer gefüllten Paprika zu machen. Es schmeckt toll, sieht aber immer aus wie abgehackter Stumpf...lach. Deswegen paßt es prima zu Halloween...grins
gefüllte Paprika
Küchenstil Einfach
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 30 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Küchenstil Einfach
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 30 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
gefüllte Paprika
Anleitungen
  1. Den Kochbeutelreis nach Packungsanweisung garen und etwas abkühlen lassen. Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Paprika köpfen und die Kerne und das weiße Fruchtfleisch entfernen. Die ausgehöhlten Paprika von innen und außen waschen. Nun in einer Schüssel das Hackfleisch mit der Hälfte des Kochbeutelreises vermischen und die Zwiebeln und das Ei unterkneten. Die Masse kräftig mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer würzen. Jetzt einfach die fertige Hackfleischmischung in die vorbereiteten Paprika füllen. Bei mir bleibt immer noch etwas Mischung übrig, aus denen ich kleine Fleischbällchen forme. Da wir gerne sehr viel Soße mögen nehme ich nun zum Anbraten der Paprika einen großen Bräter. In dem Bräter erhitze ich die Rama Culinesse und lege die Paprika hinein. Diese werden nun rundherum schön angebraten. Darauf achten, das nichts zu schwarz wird, die Haut sollte leicht Blasen werfen. Jetzt den Bräter mit den passierten Tomaten auffüllen und mit der Gemüsebrühe würzen. Ich nehme immer zwei leicht gehäufte Teelöffel Bio-Gemüsebrühe, die von Maggi Bio soll ohne Geschmacksverstärker sein. Die kleinen Klößchen kommen nun mit in die Tomatensoße und können gar ziehen. Die Paprika müssen nun auf kleiner Hitze ungefähr 30 Minuten im Bräter bei geschlossenem Deckel schmurgeln, bis sie schön weich sind und die Hackmasse gar ist. Wir essen die Paprika so, ohne weitere Beilage, weil die sehr gut sättigen und wir lieben diese ganz einfache Tomatensoße, aber es paßt natürlich auch gut Reis als Beilage dazu.
Rezept Hinweise

Nährwerte pro Portion

326 kcal   6,4 g Fett  26 g KH   37 g Protein

Energiedichte 0,66 mit Tomatensoße und 1,14 ohne Tomatensoße

Das Rezept bei FDDB

Anleitung zum Hackfleisch selber machen