Cognac-Pfeffersauce, toll zu Fleisch

Leckere Pfeffersauce
Leckere Pfeffersauce
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Cognac-Pfeffer-Sauce, toll zu Fleisch

Ich bin immer schon auf der Suche nach einer leckeren Sauce zu Schweinefilet gewesen, da bei meiner Zubereitungsart für das Filet keine Sauce entsteht. Hier ist das optimale Ergebnis
Zubereitungszeit10 Minuten
Gesamtzeit10 Minuten
Gericht: Abendessen, Main Dish, Mittagessen
Küche: Einfach
Keyword: Pfeffer-Cognac-Sauce, Pfeffersauce
Servings: 2 Portionen
Calories: 175kcal

Zutaten

  • 20 Gramm Butter , Halbfettbutter funktioniert
  • 2 TL eingelegter, grüner Pfeffer
  • 150 ml Gemüsebrühe z.B. Maggi Bio
  • 1 EL Cognac oder Weinbrand
  • 50 Gramm Kochsahne 15%
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1/2 TL Senf
  • 1/2 EL Creme fraiche (optional)

Anleitungen

  • In einem kleinen Topf die Butter erhitzen und die Pfefferkörner darin zwei Minuten anschwitzen. Dann mit Brühe, Weinbrand, Sahne, Senf und Tomatenmark auffüllen und bei kleiner Hitze 10 Minuten reduzieren lassen. Jetzt die Konsistenz prüfen. Ist alles gut reduziert und die Soße genug eingedickt? Prima. Wenn nicht, hilft ein klein wenig Creme Fraiche, im Notfall etwas Soßenbinder oder Mehlschwitze. Nun noch Salz abschmecken, falls erforderlich. Normalerweise ist die Brühe salzig genug. Falls es euch trotz des Pfeffers nicht scharf genug ist, kann gerne noch mit einem Tropfen Tabasco gewürzt werden :). Perfekt dazu paßt das Schweinefilet mit Speckmantel!

Notizen

Das dazu passende Rezept für das Schweinefilet findet ihr hier: Schweinefilet

Nudeln mit Lachs

Tagliatelle mit Lachs

Nudeln mit Lachs

Frischer Lachs in einer leichten Weißwein-Sahne Sauce zu Tagliatelle ist ein Gedicht und versetzt uns sofort zurück an Sonne, Stand und Meer. Der Lachs wird wunderbar zart und zergeht auf der Zunge. Nach italienischer Tradition direkt in einer riesigen Schüssel komplett mit den Nudeln vermischt, verbindet sich die Sauce mit den Teigwaren zu perfekter Harmonie.
Vorbereitungszeit10 Minuten
Zubereitungszeit15 Minuten
Gesamtzeit25 Minuten
Gericht: Abendessen, Main Dish, Mittagessen
Küche: Italian, Proteinreich
Keyword: Fisch, Lachs, Nudeln mit Fisch, Nudeln mit Lachs
Servings: 4 Portionen
Calories: 775kcal

Zutaten

  • 400-500 Gramm frischer Lachs (gibt es oft günstig bei Aldi in der Frischetheke)
  • 1 Zwiebel (klein)
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 TL Rama Culinisse
  • nach Belieben trockener Weißwein (Ich nehme einen großzügigen Schluck)
  • 150 ml fettarme Milch 1,5% Fett
  • 250 ml Kochsahne, 15% Fett
  • 2 TL Bio Gemüsebrühepulver (ohne Hefeextrakt und Glutamat z.B. von Maggi Bio)
  • 2 TL Tomatenmark
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 1 Prise Zucker
  • 8 Kirschtomaten
  • Frischer Pfeffer aus der Mühle und Salz
  • 400 Gramm Tagliatelle oder andere Nudeln

Anleitungen

  • Zuerst das Salzwasser für die Nudeln aufsetzen, das braucht bei uns immer am längsten ;). Den Lachs von der Haut befreien, falls noch Haut dran ist und in mundgerechte Würfel würfeln. Dann die Zwiebel ebenfalls in feine Würfel schneiden, den Knoblauch fein hacken und die Tomaten vierteln. In einer weiten Pfanne mit hohem Rand die Rama Culinesse erhitzen und die Zwiebeln mit dem Knoblauch darin goldgelb anschwitzen. Laßt es nicht zu braun werden, das passiert recht schnell. Nun den Lachs dazugeben und rundherum braten. Optional einen großzügigen Schluck Weißwein in die Pfanne geben und verkochen lassen. Das dauert nur ein paar Minuten, der Lachs ist sehr schnell gar. Da er leicht zerfällt, nehme ich den Lachs aus der Pfanne und parke ihn bei 50 Grad zum Warmhalten im Backofen. Wenn in der Zwischenzeit das Nudelwasser kocht, könnt ihr die Nudeln direkt hineingeben.
  • Nun in die Pfanne zu dem verbliebenen, ausgebratenen Lachsfett die Sahne und die Milch geben. Das Gemüsebrühepulver und das Tomatenmark einrühren, den Spritzer Zitronensaft und die Prise Zucker zugeben und die Sauce aufkochen lassen. Achtet immer auf die Konsistenz. Es sollte nicht zu flüssig, aber auch nicht zu dick werden. Wie lange es dauert, ist ein wenig vom Herd abhängig, bei mir kocht es maximal 4-5 Minuten. Den Lachs aus dem Ofen wieder in die Sauce geben, die Tomaten hinzugeben und alles noch mit Pfeffer und Salz abschmecken. Ihr habt hoffentlich in der Zwischenzeit die Nudeln gekocht :). Bei uns kommen jetzt die Nudeln in eine riesige Keramikschüssel und werden mit der gesamten Sauce vermischt. Alles gut unterheben und auf die einzelnen Teller portionieren. Guten Appetit.

Des Kalorienzählens müde…welche Alternative gibt es?

Ich habe mir mit der A-Methode zum Ziel gesetzt, in Zukunft ohne Kalorienzählen gesund zu essen, so dass ich von dem ewigen Jojo-Spiel herunterkomme und schlank bleibe, ohne mich ewig zu kasteien.

Zeit für einen Status, da ich absolut und gar keine Lust mehr habe auf Kalorienzählen.

Ich bin immer noch an dem Punkt:   „Wenn man immer das Gleiche tut, dann bekommt man auch immer das gleiche Ergebnis“.

Nein, nicht ganz. Ich kann mittlerweile echt gut kochen…lach. Und auch viele, leckere und kalorienarme Gerichte zubereiten, die wirklich richtig gut schmecken. Da freut sich auch der Mann.

Und ich nehme auch ab, solange ich zähle. Ich nehme sofort zu, sobald ich aufhöre mich per Zählen zu beschränken.

Und ich mag nicht mehr…

Es lief echt gut. Ich habe fleißig gezählt, gekocht und Tauschgeschäfte gemacht und dann…

Dann habe ich beschlossen, eine neue Weiterbildung zu beginnen. Von Natur aus neugierig lerne ich gerne und ich fange auch gerne neuen Themen an. Der Online-Marketing-Manager sollte es werden. Die Weiterbildung dauert auch nur 3 Monate inkl. 5 umfangreichen Hausarbeiten und einer externen Prüfung über alle Fachgebiete.

Mach ich doch locker…zwinker. Immerhin bin ich ja schon abends um sieben daheim und habe dann noch ein paar Stunden, bis ich ins Bett gehe. Diese Stunden kann ich doch noch produktiv verbringen und dazu auch noch das ganze Wochenende. Oder?

Ich bin dann ja erst zwölf Stunden auf den Beinen, da geht doch noch was…

Ging auch. Die Weiterbildung ist fertig…yeah. Ich habe ein tolles Zeugnis und viel gelernt…

Und wieder einiges mehr auf der Waage!!!

Wie viel?

Keine Ahnung. Ich habe mich nicht gewogen. Es ist nicht so schlimm gekommen, wie es hätte kommen können. Meine Sommerhosen passen noch.

Chacka!

Aber wenn ich mich jetzt wiege, dann bekomme ich wieder einen Koller und zähle dann wieder ein paar Wochen penibel Kalorien und wiege mich jeden Tag und will…und will…und das ist genau das, was immer passiert.

Und ich durchbreche diese „Immer“ Schleife.

SO!

Ich sage ja, die A-Methode ist noch in der Entwicklung und bleibend ist die Erkenntnis, dass ich etwas anders machen muss, wenn ich dauerhaft schlank und fit werden will. Und dazu gehört auch eine Portion Realismus.

Denn manche Sachen klappen ja schon echt prima.

Zum Frühstück morgens die Quarkbombe (hier geht es zum Rezept) essen. Klappt, wenn ich im Büro bin, ganz toll und schon seit Monaten. Dann bin ich auch bis Mittag satt.  Morgens gibt es als erstes ein Äpfelchen mit Walnüssen und um kurz nach zehn die Quarkbombe.

Zum Mittagessen im Büro habe ich noch nicht den Königsweg gefunden. Am besten klappt es, wenn ich ein kalorienarmes Abendessen vom Vorababend warm mache.  Vollkornbrot mit Ei und ein bißchen Obst ging auch ganz gut.

Abendessen geht prima, wenn ich koche.

Die Menge an Gemüse läßt noch sehr zu wünschen übrig. Und ich esse soooo gerne Brot. Da geht noch was…

Bleibt der große Knackpunkt, Eis und Schokolade.

Alles was ich zugenommen habe in der Weiterbildung geht auf das Konto von Schokolade…und Eis…und Chips…aber hauptsächlich Schokolade.

Meeresfrüchte, Nougat, Kinderschoki, Riegel….stopf…stopf…

Der Belohnungseffekt ist so stark, ich kann dem nicht widerstehen. Da kann ich 10 Pfund Obst Essen, ich möchte immer noch Schokolade.

Ich bin echt total satt und es passt gar nichts mehr rein in den Magen, außer Schokolade. Das ist doch verrückt!

Es ist nur zum Teil ein Überessen bei den normalen Mahlzeiten. Es sind die ganzen Extrakalorien durch die Süßigkeiten, die den Leib wieder anschwellen lassen.

Zum Glück bleibt noch vieles übrig, dass ich in dem ganzen Wahn von Ernährungsratschlägen für mich noch nicht getestet habe.

Ab heute mache ich Low Junk!

Alter Wein in neuen Schläuchen?  Egal, aber ich habe es noch nicht in letzter Konsequenz ausprobiert.

Ich höre auf mit der Zählerei.

Ich lerne noch noch besser, frisch zu kochen und leckere Gerichte mit Gemüse zuzubereiten.

Und für die A-Methode und für euch gibt es endlich neue Rezepte. Das geht dann auch schneller, weil ich nicht für alles noch die Kalorien berechnen muss.

Ich habe ja wirklich wenig eingestellt, weil ich das Kalorienzählen so satt hatte und überhaupt keine Lust hatte, alles zu berechnen. Vom Zeitmangel ganz zu schweigen, denn wir sind im letzten Monat auch noch umgezogen.

Hier liegt ein riesiger Stapel von Rezepten, die ich alle gekocht und fotografiert und mit Genuss gegessen habe. Die kommen nun online…lach.

Und auch die alte Frage kehrt wieder, ist eine Kalorie eine Kalorie eine Kalorie? Ist es wirklich nur das Prinzip der Physik, weniger rein = weniger dick?

Es steht außer Frage, dass es Kalorienzählen funktioniert. Weniger rein und ich nehme ab, mehr rein und ich nehme wieder zu. Deswegen haben alle meine vorherigen Artikel weiterhin Gültigkeit. Das ist fundiert recherchiertes Wissen. (hier beginnen die Artikel dazu).

Das Prinzip der Energiedichte sagt:  Mehr rein von Lebensmitteln mit weniger Kalorien = größere Menge und ich nehme trotzdem ab, weil ich weniger von Lebensmitteln mit hoher Energiedichte esse. Ist auch plausibel und funktioniert (hier ist der Artikel zur Energiedichte).

Aber was ist dran an dem Gerücht, man sollte mehr Nüsse und mehr Olivenöl essen und das soll auch nicht dick machen, obwohl es so wahnsinnig viele Kalorien hat. Muss ich die Butter lebenslang verbannen oder ist es ein natürliches Lebensmittel, das in Maßen gar nicht schädlich ist.

Kann ich tatsächlich anstatt Schoki einfach Nüsse essen?

Im nächsten Artikel werde ich mal auseinander nehmen, was Low Junk für mich bedeutet und was ich mir diesbezüglich vorgenommen habe.

Denn ich befürchte,  Essen ist bei mir auch elementarer Ausdruck der ganz persönlichen  Freiheit und bevorzugter Anlass, mich Regeln zu widersetzen.

 

 

 

Ich teste die Actifry Heißluftfritteuse, gelingen mir Pommes?

Tefal Actrify

Werbung: Ich habe die Actifry Heißluftfritteuse selber gekauft und getestet. Ich bekomme dafür kein Geld, aber sicher ist sicher!

Fettfreies Frittieren, Pommes ohne Reue…ein Traum!

Schon öfters stand ich im Laden und schaute mir die Heißluftfritteusen an und träumte von Fritten ohne Hüftgold.

Ist es möglich, Fritten in der Actifry nahezu fettfrei herzustellen?

Die Geräte sind ja doch ganz schön teuer und wer weiß, hinterher habe ich wieder ein Teil zu meiner Sammlung von unnützen Haushaltshelfern hinzugefügt, die ich nur nicht wegwerfe, weil Sie teuer waren.

Doch dann kam das Punkteangebot von Kaufland. Da ich sowieso oft dort einkaufe, waren die Punkte schnell zusammengesammelt und schwups, war die begehrte Actifry Fritteuse erstanden. Ich habe 89,00 € dafür bezahlt und hier ist ein Foto des Modells:

Foto Actifry

Zu Hause habe ich direkt alles ausgepackt. Es gibt das Gehäuse, das von außen durch Druck auf zwei Plastiknöpfe zu öffnen ist. Mal sehen, wie lange das hält…Dann gibt es den Garbehälter, den Actifry-Arm, der das Gargut im Garbehälter bewegt und einen Messlöffel, mit dem man das Fett abmisst, das man zum Frittieren braucht.

Sah einfach aus. Und ich möchte natürlich fettarme, selbstgemachte Luxusfritten, die trotzdem knusprig und lecker sind. Also google ich schnell nach ein paar Rezepten und schäle Kartoffeln. Diese werden in Pommesform geschnitten und dann soll ich lt. Rezept alles sehr gut abwaschen und sehr gut abtrocknen. Mach ich…danach die trockenen Kartoffeln mit etwas Öl vermischt in die Fritteuse und 20-25 min laufen lassen.

Große Einstellungsmöglichkeiten gibt es an meiner Heißluftfritteuse nicht…an…aus…Timer für Minutenzahl, der piepst, wenn alles fertig sein soll.

Also Fritten rein, Timer an, Fritteuse an – gespannt durch das Sichtfenster schauen, nach Garzeit labbrige Fritten betrachten, Nase rümpfen, Zeit um fünf Minuten verlängern, Fritten probieren, Würgereiz bekommen, ganze Ladung in den Mülleimer werfen. Bah…das war super mega ekelhaft. Außen cross, innen roh, teilweise labbrig, teilweise verbrannt.

Ich war super frustriert!

Also suchte ich ein Rezept für Chips. Das ganze Procedere von vorne, alles mühsam mit dem Gurkenhobel geschnitten, gewaschen, getrocknet, frittiert, Inhalt schwarz und pfui in den Mülleimer befördert.

Ich gestehe, mir ist es nicht gelungen aus frischen Kartoffeln darin knusprige und tolle Fritten zu machen.

ABER! Ich gebe ja erst einmal nicht auf.

Also kaufte ich im Laden fertige, vorfrittierte, nicht ganz so selbstgemachte und nicht ganz so kalorienarme Pommes.  Diese gelingen in meinem Backofen z. B. nie, da ich nur Ober- und Unterhitze habe und diese Fritten total weich und wabbelig nach gefühlten 100 Stunden immer noch fies sind.

Ich hatte die McCain Deluxe, die fettreduziert sind und 152 kcal auf 100 Gramm haben.  Also eine mittlere Energiedichte,  die man sich ab und an mal gönnen kann.

McCain Deluxe -Homepage von McCain

Also Tüte aus, Fritten in Actrify rein, durch das Sichtfenster dem Rührarm zusehen, wie er die Fritten umwälzt und umdreht. Der Rührarm bewegt sich sehr langsam, da wird nichts beschädigt.

Und was soll ich sagen…nach 30 Minuten hatte ich 600 Gramm leckere, knusprige und wirklich gelungene Pommes, auf die ich gar kein weiteres Fett gegeben habe. Ich hatte auch mittlerweile den Meßlöffel verschlunzt, deswegen habe ich es ganz ohne extra Fett versucht und das war eine gute Entscheidung.

Die Pommes aus der Actrify waren knusprig, nicht fettig und innen zart, also nahezu perfekt.

Tefal Actrify
Pommes aus der Acitfry

Okay, eine Familie bekommt man davon jetzt nicht satt, aber als Beilage war es gut gelungen. Eine größere Portion habe ich jetzt noch nicht zubereitet, aber es wäre ein Test wert.

Auch der Mann war begeistert von diesem Testergebnis, endlich mal ein sinnvolles Gerät…lach.

Jetzt teste ich knusprige Frikadellen!

Als Nächstes kamen mir Frikadellen in den Sinn. Ich habe ja ein gutes Rezept für fettarme Frikadellen.

Rezept für leichte Frikadellen

Die gelingen auch im Backofen mit Ober- und Unterhitze, aber es tritt immer ein wenig Eiweiß aus und vielleicht kriege ich Sie ja noch knuspriger.

Also habe ich den Rührarm der Actifry herausgenommen und eine kleine Mokkatasse über die Aufnahme des Arms gestellt, damit das Gehäuse der Actifry nicht verschmutzt und Fett ausläuft. Auch hatte ich Sorge, das die relativ lockeren Frikadellen durch die Bewegungen des Rührarms auseinander fallen.

Rohe Frikadellen
Frikadellenteig
Frikadellen mit Heißluft frittiert
Frikadellen in der Heißluftfritteuse

Ich habe die Frikadellen 10 Minuten ohne weiteres Fett frittiert und dann gewendet und nochmal 10 Minuten frittiert. Man muss ein wenig aufpassen, den die hinteren Teile, die naher am Auslass der heißen Luft liegen, werden schneller braun als die Vorderen, also sollte man vorne und hinten tauschen und wenden.

Nach den 20 Minuten waren die Frikos so fest, das ich die Mokkatasse herausgenommen habe und den Rührarm eingesetzt. Das Ergebnis nach weiteren 30 Minuten waren leckere und rundherum völlig knusprige Frikadellen. Das war ein sehr gelungener Test.

Frikdallen aus der Heißluftfritteuse
Knusprige Frikadellen aus der Actify

Um mir das Wenden zu ersparen habe ich jetzt noch ein Zubehörteil erworben, den Snackkorb.

Leider sind die Frikadellen an dem Snackkorb so angeklebt, dass ich sie beim Herausnehmen alle zerbröselt habe. Das war keine gute Idee, es hat überhaupt nicht geklappt. Wahrscheinlich, weil doch etwas Fett austritt, das sich sonst in dem Behälter verteilt und im Snackkorb einfach nur nach unten tropft.

Dann hatte ich für den Snachkorb noch eine andere Idee. Das ist leider gar nicht kalorienarm, so gar überhaupt nicht, aber es schmeckt einfach sensationell lecker.

Datteln im Speckmantel im Snackkörbchen sind geil.

Einfach die Datteln mit dem Speck umwickeln und für 20 Minuten im Snackkorb Karussell fahren lassen. Leckerst. Energiedichte verschweige ich, das ist definitiv eine Süßigkeit.

Datteln mit Bacon
Datteln im Speckmantel

Ansonsten habe ich bisher noch Fischstäbchen in der Heißluftfritteuse zubereitet und Calamari. Bei beiden habe ich auf das Gargut jeweils einen ganz kleinen Tropfen Rama Culinesse geben und beides ist ohne Rührarm mit regelmäßigem Wenden gut gelungen.

Kurz, wir möchten die Actifry nicht mehr missen und benutzen Sie wirklich regelmäßig und sind davon immer noch begeistert.

Für uns hat sich der Kauf wirklich gelohnt.

Ich habe schon oft gehört, das man auch Brötchen darin gut aufbacken kann. Das teste ich die Tage…lach.

Habt ihr noch andere Ideen für die Tefal Actifry? Immer her damit, ich probiere alles aus. 🙂

Nachtrag: Ich hatte die Ehre, einen Gastbeitrag für gesund-mit-genuss.com zu schreiben, bei dem 30 Blogger alle möglichen Heißluftfritteusen auf Herz und Nieren getestet haben. Da findet ihr auch noch viele Ideen, was man alles mit dem kleinen Maschinchen so anstellen könnt.

Zum Artikel „Heißluftfritteuse Erfahrung: 30 Blogger berichten“gelangt ihr hier.

Esst ihr drei oder fünf Mahlzeiten am Tag?

Ich sag euch die Wahrheit. Ich esse viel, viel öfter am Tag als in drei oder fünf Mahlzeiten.

Es sind nicht die Hauptmahlzeiten, die mich dick werden lassen, es ist das ganze andere Zeug, das ich unbemerkt im Mund verschwinden lasse. Nicht unbemerkt von mir, unbemerkt von anderen. Von mir nur verdrängt…lach.

Die Frage ist also: Wie viele Mahlzeiten am Tag sind es denn wirklich? Drei, fünf oder eher zehn?

Meine Freundin sagte im Urlaub einmal: „Ich verstehe gar nicht, warum du so viel Gewicht hast, du isst doch gar nicht so viel“.

Doch, tue ich. Aber nicht bei den normalen Mahlzeiten. Ich bin eigentlich schnell satt. Wirklich. Und ich habe dann auch gar nicht so schnell wieder Hunger.

Aber…dann kommen die Gelüste und die Gelegenheiten und das Belohnungs-Essen und das Wegessen von Druck und Stress.

Ich fange damit an, das ich morgens nichts herunterbekomme und mit leerem Magen zur Arbeit starte. Das ist für mich normal und das ist auch okay für mich, da ich ansonsten nur lustlos an Nahrung herum mümmeln würde und ich könnte es so früh nicht genießen.

Spätestens um halb zehn bekomme ich Hunger.  Da ich das ja weiß, habe ich mir ein Äpfelchen mit ein paar Walnüssen eingepackt.  Die esse ich dann, weil ich um die Uhrzeit nicht in den Frühstücksraum möchte, das passt nicht in meinen Tagesablauf.

Um halb elf ist meine normale Frühstückszeit und dann esse ich mein Lunchpaket. Gerne ein Brötchen oder die Quarkbombe.

Das geht jetzt bis viertel nach eins ganz gut. Es sei denn es liegen Schokolade oder Kekse im Büro oder ein Stück Obst, auf das ich Lust habe. Oder jemand hat Süßes in die Kantine gestellt, weil er Geburtstag hat etc.  Ein Kunde ist blöd, ich muss viele Dinge auf einmal tun und ich gehe auf Nahrungssuche.

Hab ich nichts mit, geht das gut.  An Schokolade, die im Weg steht, schleiche ich ein- bis zweimal vorbei und dann wandert doch alles in meinen Mund.  Wenn ich Obst mit habe, dann kann es auch passieren, dass alles direkt im Schlund verschwindet.

Um viertel nach eins gibt es Mittagessen. Auch hier habe ich eine Lunchbox mit oder schmiere mir Brötchen.  Ich bin danach auch satt.

Aber je nach Verfassung oder Verfügbarkeit verschwindet auch am Nachmittag noch so einiges in meinem Mund.

Damit habe ich gegen frühen Nachmittag meine drei bis fünf Mahlzeiten schon verbraucht!

Dann gibt es Abendessen.  Ich versuche regelmäßig und gesund zu kochen, mit geringer Energiedichte, aber trotzdem schmackhaft. Und ich esse auch Abends eine gute Portion.

Und wenn ich dann gut gesättigt auf der Couch liege, hätte ich gerne noch ein Stück Schokolade.  Die Schokolade ist wirklich eine Achilles-Ferse.

Keine Schokolade da zu haben ist auch nur begrenzt eine Option, denn irgendwann brechen die Dämme wieder und wir kaufen doch wieder welche ein.

Ich esse also weder dreimal noch fünfmal am Tag.

An guten Tagen esse ich mindestens sechsmal, an schlechten Tagen fünfzehnmal, manchmal esse ich den ganzen Tag.  Und ein Keks hat schon 80-100 Kcal, ein Schokoriegel eher noch etwas mehr, eine Banane 110-120 kcal, ein Apfel ungefähr 70.

Wenn ich bedenke, ich könnte 3x am Tag ungefähr 660 kcal essen bei 3 Mahlzeiten und einem normalen Bedarf von circa 2.000 kcal für Frauen. Das ist schon nicht so mega viel. Und dazu packe ich dann noch 5 bis 8 bis 10 kleine Häppchen zu je 80-100 kcal. Dann habe ich nochmal fast die Hälfte meines Tagesbedarfs unbemerkt gegessen.

Ich ernähre mich wie eine Kuh- grasend, den ganzen Tag.

Zähle ich Kalorien, kann ich es im Zaum halten. Höre ich auf, Kalorien zu zählen geht alles schleichend wieder von vorne los.  Ich möchte aber nicht mein Leben lang Kalorien zählen!!!

Also starte ich in 2018 mit einem neuen Ansatz!  Denn wenn man immer nur das Gleiche tut, bekommt man immer nur das gleiche Ergebnis. Das ist ja „DAS“ Motto der A-Methode.

Also tue ich nun etwas anders.

Ich esse ab sofort nur noch viermal am Tag! 🙂

Dafür zähle ich aktuell keine Kalorien. Ich esse das, was mir schmeckt, aber nur 4x am Tag. Dazu muss ich mich zu den Mahlzeiten aber auch wirklich satt essen.

Dann gibt es vielleicht das Stück Obst am Mittag zum Nachtisch oder die Schokolade direkt an dem Essen zum Nachtisch.

Dazu schließe ich einen Vertrag mit mir selber!

Ich, Andrea, esse ab dem 28.12.17 bis Ende Januar 2018 nur maximal 4 Mahlzeiten am Tag. Weniger geht immer. Dabei zähle ich keine Kalorien, denn primär möchte ich lernen, weniger zu grasen und weniger impulsiv zu essen.

Ich möchte dabei nicht hungern, ich möchte angemessen satt sein, ohne mich zu überfressen.

Denn ganz ehrlich, ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt mit vier Mahlzeiten am Tag ohne etliche Zwischensnacks ausgekommen bin.  Es ist also ein für mich recht spannendes Experiment.

Schließlich geht es darum, die Gesamtkalorienaufnahme am Tag zu betrachten und ich hoffe, so dem Ziel eines natürlichen Essverhaltens einen Schritt näher zu kommen.

Und wenn man zu schnell zu viel will und von sich selber erwartet, dann überfordert man sich auch schnell und wirft entnervt die Flinte ins Korn.  Deswegen versuche ich mich dem Ganzen Stepweise zu nähern.

Der erste Schritt ist also, nur noch 4x am Tag zu essen und ein Gefühl für die richtige Portionsgröße zu bekommen, damit ich nicht nach einer Stunde mit mega Hunger durch die Welt kraule, sondern auch lang genug angenehm satt bin.

Und wenn das gut gelingt, dann ändere ich etwas anderes. Step by Step!

Ich werde Anfang Februar berichten. Vielleicht macht ja jemand mit! Ich würde mich sehr über Erfahrungsberichte freuen.

 

 

 

Die A-Methode
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