Sattmacherbrot ohne Mehl

Sattmacherbrot

Sattmacherbrot ohne Mehl

Ich hatte das "Brot" vor ein paar Wochen testweise gebacken, weil ich wissen wollte, wie es schmeckt. Der WW Null Punkte Geheimtipp war erstaunlich lecker. Und jetzt fiel es mir wieder ein, weil ich kein Mehl und keine Hefe mehr im Supermarkt bekam, aber Haferflocken und Quark waren käuflich erwerblich. Eine gute Alternative, wenn es Mehl Engpässe gibt.
Zubereitungszeit1 Std.
Arbeitszeit5 Min.
Gericht: Frühstück
Land & Region: Deutschland
Keyword: Brot, leckeres Brot
Portionen: 26 Scheiben
Kalorien: 98kcal

Equipment

  • Optional: Küchenmaschine

Zutaten

  • 500 Gramm kernige Haferflocken
  • 500 Gramm Magerquark
  • 3 Eier
  • 2 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Salz

Anleitungen

  • Alle Zutaten zusammen in die Küchenmaschine geben und verrühren. Bei der Preppi verwende ich Programm P1. Es geht bestimmt auch mit dem Rührgerät, jedoch ist der entstehende Teig super zäh und klebrig und geht sehr schlecht aus der Schüssel. Das wird mit dem Rührgerät eher anstrengend :). Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
    Während die Küchenmaschine rührt fette ich eine normale Kastenform gut ein. Dann gebe ich den Teig mit einem Küchenschaber in die Kastenform. Das ist keine schöne Arbeit, da das zähe Gemisch nicht vom Schaber flutschen möchte und sich der Teig auch nicht verteilt. Ich verteile den Teig mit dem Küchenschaber in der Form in jede Ecke. Nun streue ich noch ein paar lose Haferflocken oben auf das Gemisch und schneide den Teig einmal längs an der Oberfläche ein.
    Jetzt kommt die Kastenform in den vorgeheizten Backofen (180 Grad) in den ich unten noch eine mit Wasser gefüllte, ofenfeste Schüssel oder z.B. eine Kaffeetasse gestellt habe.
    Die Backzeit liegt bei einer Stunde.
    Der Teig geht nicht besonders hoch auf, es bleibt ein flacheres Brot. Von der Konsistenz ist es eher wie Kuchen, aber uns schmeckt es, auch meinem Männe. Ich esse es gerne mit frischer Avocado als Brotaufstrich. Und mir ist aufgefallen, dass es mich länger satt hält als normales Brot. Es scheint an dem Sattmacher also tatsächlich auch was dran zu sein.

Notizen

Ich lagere das fertige Brot im Brotkasten. Es hält sich sehr gut ein paar Tage und bleibt saftig.

Friss dich dumm Brot

Brot
selbstgebackenes Brot
Rezept drucken
5 von 2 Bewertungen

Friss dich dumm Brot

Auf der Suche nach einem einfachen Brot für mein Low Junk (Essen ohne Zusatzstoffe) fand ich im Netz dieses Brot und in der Tat, der Name ist Programm…lach. Es ist einfach unglaublich lecker.
Vorbereitungszeit1 Std. 10 Min.
Zubereitungszeit1 Std.
Gericht: Frühstück
Land & Region: Deutschland
Keyword: Brot, leckeres Brot, Low Junk
Portionen: 21 Scheiben, 1 Brot =1150 Gramm
Kalorien: 123kcal

Equipment

  • Optional: Knetmaschine oder Thermokocher

Zutaten

  • 520 ml Wasser
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 400 Gramm Weizenmehl, Typ 550
  • 100 Gramm Dinkelmehl, Typ 630
  • 200 Gramm Roggenmehl, Typ 1150
  • 50 Gramm Weizenmehl, Typ 1050
  • 3 gestrichene TL Salz

Anleitungen

  • Die Hefe mit dem Zucker in das Wasser geben und so lange rühren, bis die Hefe vollständig aufgelöst ist. Ich habe dies in der Prep & Cook gemacht, 3 Minuten, Stufe 3 bei 35 Grad. Aber es geht natürlich auch manuell.
    Danach alle Mehle und das Salz dazugeben und verkneten. Das geht mit jedem Rührgerät, von Hand oder wie bei mir mit der Prep & Cook auf Teigprogramm P1.
    Der Teig ist sehr klebrig, das ist normal :). Jetzt muss der Teig eine Stunde gehen. Dazu nehme ich immer die Peng-Schüssel von Tupperware. Aber es geht auch ein warmer Platz in der Nähe der Heizung oder unter der Bettdecke.
    Der Teig ist immer noch sehr klebrig, deswegen eine Fläche gut bemehlen und den Teig nun einfach platt drücken. Er wird gefaltet, aber das ist ganz einfach. Den Fladen einfach von links und rechts und dann von oben und unten einschlagen, nochmal platt drücken und nochmal einschlagen. Insgesamt sollte mindestens 10x gefaltet werden. Das macht ihn schön locker. Dann den Teig zu einem Brotlaib formen.
    De Laib habe ich in meinen Bräter gegeben. Es geht aber jeder ofenfester Topf. Unten noch etwas Mehl in den Bräter und oben den Laib mit Mehl bestäuben (Sorte ist egal). Jetzt noch mit einem scharfen Messer ein paar Mal diagonal einschneiden.
    Der Bräter kommt in den den kalten, nicht vorgeheizten Ofen, der dann auf 240 Grad Ober-/Unterhitze eingestellt wird und das Brot kann 50 Minuten mit Deckel backen. Zum Schluss den Deckel entfernen und noch einmal 10 Minuten ohne Deckel backen.
    Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Außen knusprig, innen locker, mit einem feinen Geschmack. Gestern habe ich mir noch Gedanken darüber gemacht, wie ich es aufbewahre, damit es lange frisch bleibt. Aber ich glaube, diese Frage hat sich erledigt, der Mann hat es probiert…lach. Es schwindet rasant.
    Viel Spaß beim Backen und danke an den unbekannten Urheber dieses tollen Rezepts.