Die acht goldenen Regeln der A-Methode!

Lebenmittelsauswahl
Infografik zur Lebensmittelauswahl

Die erste und mit Abstand wichtigste Regel der 8 goldenen Regeln:

Was schmeckt euch denn?

Und womit könnt ihr für den Rest eures Lebens leben?

Eine ganze Zeit lang war Low Fat der Hit. Und die Menschen nahmen ab, im Supermarkt fand man auf einmal ganz viele fettarme Produkte und sogar die Weight Watchers schwammen ganz oben auf der Low Fat Welle.

Ich auch. Und mir kam das auch gelegen, da ich gerne Nudeln, Brot und Brötchen esse.

Mit Low Fat habe ich super abgenommen. Und wieder zu, als ich aufhöre Low Fat zu essen und Lust hatte auf fettigen Käse, Chips und Leberwurst.

Dann kam Low Carb in alle seinen Ausprägungen wieder. Mit Ketose, ohne Ketose, mit 50 Gramm Carbs oder mit 100 oder noch mehr. Bei der Ketose stellt der Körper die Energie für das Gehirn irgendwann nicht mehr als Glukose her sondern aus Ketonkörpern. Um zu testen, ob man schon oder noch in Ketose ist, pinkelt man auf Teststreifen, die mittels einer Farbe Ketonkörper anzeigen.

Mitte der 70er Jahre war Low Carb ja schon einmal sehr populär. Ich erinnere mich an meine Tante, die damals ganz hysterisch wurde, weil mein Opa Ihr Kartoffeln auf den Teller gelegt hatte. Die durfte man nicht essen, die waren böse. Ich war sechs Jahre alt und so irritiert, das es mir eindrucksvoll im Gedächtnis blieb.

Meine Erfahrungen mit Atkins sind 20 Jahre alt, deswegen bin ich nicht ganz up to date.

Ich habe Atkins in der strengen Phase damals nur 3 Wochen durchgehalten, da ich das Übermaß an Fett nicht mehr vertragen konnte. Heute gibt es ja mehr Phasen und nur am Anfang ist es so übermäßig streng.

Also bin ich umgestiegen auf die Logi-Methode und zwischendurch mal South Beach Diät und ähnliches. Immer sollte ich den Kohlenhydratanteil in meiner Nahrung reduzieren, mal mehr mal weniger stark.

Abgenommen habe ich damit immer. Zugenommen auch, weil ich auch die gemäßigte Form von Low Carb nicht jahrelang durchgehalten habe.

Ich hatte immer das Gefühl, mir nimmt jemand etwas weg. Und das erzeugte so großen Druck, das sich der Druck irgendwann immer! in einem Fressanfall entladen hat.

Denn meine Wahrheit ist:

Es ist egal ob ich Low Fat oder Low Carb praktiziere oder Formular Diät oder Weight Watchers. Solange ich im Kaloriendefizit bleibe, nehme ich ab. Esse ich im Übermaß nehme ich zu.

Wenn ihr also mit Low Fat gut fahrt, dann macht das weiter.

Nehmt ihr mit Low Carb super ab und seid zufrieden, dann macht auch das weiter.

Wollt ihr lieber die ganze Nahrungsvielfalt nutzen, abnehmen und damit satt und zufrieden sein, dann macht die A-Methode.

Hier sind die 8 Fragen, die euer Leben verändern werden!

  • Schmeckt mir das Lebensmittel gut?
  • Kann ich es gut vertragen?
  • Möchte ich das für den Rest meines Lebens essen?
  • Ist es ein möglichst unverarbeitetes Lebensmittel?
  • Wie ist die Energiedichte dieses Nahrungsmittels?
  • Bin ich bereit Neues zu probieren und neugierig?
  • Gibt es eine Alternative zu diesem Nahrungsmittel mit einer besseren Energiedichte?
  • Macht mich das satt?

Ich beantworte für ich diese Fragen mal anhand des Lebensmittels Brot:

Brot schmeckt mir in allen möglichen Variationen, ob als Weißbrot, Graubrot, Körnerbrot, Pumpernickel oder Schwarzbrot.

Ich kann mir nicht vorstellen für den Rest meines Lebens auf Brot zu verzichten. Brot ist für mich wichtig.

Ein noch klassisch gebackenes Brot ist jedoch schwer zu bekommen, das meiste industriell gefertigte Brot ist voll mit chemischen Zusätzen und ein hoch verarbeitetes Lebensmittel. Also eher nicht so günstig.

Bei mir um die Ecke ist aber ein Biobäcker, vor dem sich immer eine lange Schlange bildet und das Brot schmeckt sensationell.

Die Energiedichte von Brot ist hoch. Das heißt ich kann nur wenig von diesem Lebensmittel verzehren und muss überlegen, ob ich dann mit dieser geringen Menge satt werde. (Die Energiedichte bezeichnet einen Wert, der sich aus kcal/g Lebensmittel ableitet. Brot liegt bei 1,9 bis 3,0. Das heißt 1 Gramm Brot hat 1,9 kcal = 100 Gramm haben 190 kcal. Bis 1,5 gilt als günstig – siehe auch den Artikel über die Energiedichte).

Ich bin neugierig und schaue mich nach einer Alternative um.

Vollkornbrot hat mit 1,9 eine bessere Energiedichte als Weißbrot mit 2,7.  Vollkornbrot schmeckt mir gut.  Aber ich kann nicht jedes Vollkornbrot vertragen. Zu viel Vollkorn und ich bekomme Blähungen.  Graubrot aus schönem Sauertag hat eine Energiedichte von 2,2 und das kann ich sehr gut vertragen.

Um nun die Energiedichte zu senken und viel zu essen habe ich jetzt noch zwei Tricks.  Erstens kaufe ich ein ungeschnittenes Graubrot und schneide mir die Schnitten selber mit nur 5 mm Dicke. Die Energiedichte des Brotes bleibt gleich, aber ich kann dann zwei Scheiben belegen.

Magere Putenbrust schmeckt mir prima, das kann ich immer essen.  Sie hat eine Energiedichte von 1,3. Also belege ich zweitens mein dünn geschnittenes Brot mit je 3 Scheiben Putenbrust und erhöhe so die Menge des Belages, um satt zu werden.

Butter hat eine sehr hohe Energiedichte von 8. Ich nehme entweder den Weight Watchers Brotaufstrich oder probiere es einfach mit Senf, der liegt bei 0,9.

Tomaten und Gurken haben eine Energiedichte von 0,2 und 0,1 und helfen dabei, das Brot aufzupeppen und die Energiedichte zu senken.

Anstatt zwei dicke Scheiben Brot mit Nutella esse ich nun zwei dünne Scheiben dick belegt mit Putenbrust, Senf als zusätzlicher Geschmacksstoff und dazu Tomatenscheiben, Gurkenscheiben und noch ein paar Cherrytomaten zum Naschen.

Nun zur wichtigsten Frage.  Werde ich davon satt und wie lange hält die Sättigung vor?

Ich persönlich werde davon satt, aber es hält nicht lange vor.

Meine Quarkbombe am Morgen hält viel länger vor als die Brotzeit. Und das bei einer ähnlich hohen Kalorienaufnahme.

Also ist für mich das Fazit auf meiner Bewertung für Brot, das ich zwar Brot essen kann, es mich aber nicht übermäßig satt macht. Also kann ich als Konsequenz zwar morgens eine Brotzeit essen, muss mich aber darauf gefaßt machen das ich früh wieder Hunger haben werde und sollte deshalb für das Mittagessen etwas einplanen, das mich länger sättigt, damit meine Kalorienbilanz trotzdem ausgewogen bleibt.

Und so könnt ihr nach und nach eure Nahrungsmittel untersuchen und ggfls. kleine Änderungen einfließen lassen.

Denn meistens sind es die kleinen Dinge, die man ändert, die dann zum Erfolg führen.

Überprüft eure Lieblingsessen mal nach den 8 goldenen Regeln und schaut dann, ob es kalorienärmere Alternativen gibt, die genauso gut oder noch besser schmecken!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Proteinkuchen, die Eiweißbombe – halber Kuchen 292 kcal

Proteinkuchen, die Eiweißbombe!

Wenn man richtig Lust auf ein Stück Kuchen hat, der normale Kuchen einem aber schwer im Magen liegen würde und eine extra Portion Eiweiß auch nicht schadet, dann immer her mit dem Proteinkuchen...lecker!
Vorbereitungszeit10 Minuten
Zubereitungszeit30 Minuten
Gesamtzeit40 Minuten
Gericht: Kleinigkeit, Kuchen
Küche: Proteinreich
Keyword: Bohnenkuchen
Servings: 2 Portionen
Calories: 292kcal

Zutaten

  • 35 Gramm feine Haferflocken
  • 30 Gramm Proteinpulver ich nehme das von DM, Das gute Plus Sportness Neutral
  • 2 EL Xucker light
  • 100 ml kochendes Wasser
  • 1 Stück Banane möglichst reif
  • 4 Stück Eier 1x ein ganzes, 3x Eiklar
  • 1 Röhrchen Butter-Vanille-Aroma aus den Backzutaten im Supermarkt
  • 125 Gramm Heidelbeeren frisch, mit Tiefkühlware geht es nicht.

Anleitungen

  • Haferflocken, Proteinpulver und Xucker zusammen in einem Mixer geben und alles zu einer homogenen Menge vermixen. Dadurch wird der Kuchen viel feiner und der Xucker verliert etwas seine kühlende Eigenschaften. Xucker schmeckt gerne kühl auf der Zunge. In einer Schüssel die Banane pürieren und mit der Haferflockenmasse vermengen. 100 ml kochendes Wasser hinzufügen und den entstehenden Brei quellen lassen.
  • Die Eier trennen. Das Eigelb zu dem Brei geben, der gerade quillt und unterrühren. Die Eiklar zu einem sehr steifen Eischnee schlagen und dann über dem Eischnee das Backaroma verteilen. Den Haferflockenbrei unterheben. Die Masse in eine Backform füllen. Silikon geht am besten, da der Teig doch sehr klebt. Eine normale Backform lieber noch mit Backpapier ausschlagen. Die Heidelbeeren oben auf den Teig streuen.
  • Bei 160 Grad im Backofen auf der mittleren Schiene 30 Minuten backen. Der Kuchen bleibt innen sehr saftig, eher wie ein Souflee, deswegen nicht die Türe des Backofens öffnen, sonst fällt er sofort ein. Die Stäbchenprobe funktioniert auch nur bedingt. Trotzdem darauf achten, das er oben nicht zu braun wird. Erwartet bitte keinen normalen Kuchen, ich serviere das in einer Schüssel und nicht geschnitten als Kuchenstück. Aber es schmeckt sehr lecker und macht super satt.

Notizen

Pro Portion
292 kcal   5 g Fett   32 g KH   25g Protein
Rezept bei Fddb
 
 

Grüne Bohnensuppe mit Würstchen 207 kcal

grüne Bohnensuppe

Grüne Bohnensuppe mit Würstchen

Leichte rheinische Schnibbelsbohnensuppe. Wärmt an einem kalten Regentag nicht nur den Magen, sondern auch die Seele.
Vorbereitungszeit10 Minuten
Gesamtzeit35 Minuten
Gericht: Abendessen, Mittagessen
Küche: Einfach
Keyword: Bohnenkuchen, Bohnensuppe, Suppe
Servings: 4 Portionen
Calories: 207kcal

Zutaten

  • 1 Zwiebel frisch
  • 75 Gramm Rohschinkenwürfel mager
  • 1 EL Rama Culinesse
  • 1 Bund Suppengrün
  • 1 Glas grüne Bohnen
  • 1,5 Liter Gemüsebrühe z.B. mit Maggi Bio Gemüsebrühepulver
  • 4 mittelgrosse Kartoffeln
  • 200 Gramm Wiener Würstchen gibt es fettarm z.B. von Go light im Kaufland 1 Wurst 50 kcal
  • Pfeffer, Salz, Bohnenkraut

Anleitungen

  • Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden, ebenso das Suppengrün. Bei mir waren in dem Bund Suppengrün vier Möhren, ein Stück Sellerie, ein Stück Lauch und ein Miniblumenkohl. Auch die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. In einem weiten Topf den Esslöffel Rama Culinesse erhitzen und die Schinkenwürfel zusammen mit den Zwiebelwürfeln anschwitzen, bis beides Farbe bekommt. Dann das komplette Suppengemüse und die Kartoffeln darin zwei Minuten anschwitzen und mit den Bohnen aus dem Glas ablöschen. Die komplette Flüssigkeit der Bohnen dabei mit verwenden. Mit der Gemüsebrühe auffüllen.
  • Jetzt könnt ihr euch erst einmal entspannt zurücklehnen...dumdidumdidum...Nach 30–35 Minuten auf kleiner Hitze sollten die Kartoffeln und das Gemüse gar sein. Bei mir waren die Möhren sogar noch leicht bißfest. Jetzt habe ich nur noch die in Scheiben geschnittenen Würstchen in der Suppe heiß werden lassen und einmal mit Pfeffer, Salz und Bohnenkraut abgeschmeckt. Sehr gut dazu schmeckt frische, gehackte Petersilie.
    Und falls etwas zu viel Wasser verkocht ist, weil ihr vergessen habt, auf kleine Hitze zurückzustellen, so wie mir es gerade geht ;), einfach mit etwas heißem Wasser oder Gemüsebrühe wieder auffüllen...lach.
    Guten Appetit.

Notizen

Pro Portion:
207 kcal   5,3 g Fett   20,2 g KH    17,2 g Protein  Energiedichte 0,59
Rezept bei FDDB
 

Hühnchen mit Ingwerspitzkohl und Reis 547 kcal

Essen mit Huhn, Spitzkohl und Ingwer

Hühnchen mit Ingwerspitzkohl und Reis

Eine exotische Mischung aus Spitzkohl mit feiner Sauce, zartem Hühnchen und lockerem Reis. Ungewöhnlich und dennoch schnell und sehr schmackhaft zubereitet.
Vorbereitungszeit10 Minuten
Zubereitungszeit20 Minuten
Gesamtzeit30 Minuten
Gericht: Abendessen
Küche: Asiatisch
Keyword: hühnchen, spitzkoch
Servings: 2 Portionen
Calories: 547kcal

Zutaten

  • 300 Gramm Hühnerbrust natur
  • 1 mittelgroße rote Zwiebel
  • 500 Gramm Spitzkohl
  • 1 EL neutrales Speiseöl
  • 2-3 EL Orangensaft 100% Fruchtgehalt
  • 1 EL Xucker light oder normaler Zucker
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Aceto Balsamico bianco
  • 10 Stück Cashewkerne
  • 100 Gramm Basmatireis ungekocht

Anleitungen

  • Den Spitzkohl putzen, vierteln, den Strunk entfernen und den Rest in feine Streifen schneiden. Die Zwiebel häuten und in feine Würfel schneiden. Den Ingwer mit einer kleinen Reibe fein reiben. Das Hühnchen waschen, trocken tupfen und in Würfel schneiden. Parallel dazu den Reis aufsetzen. Nun den EL Öl in einer weiten Pfanne oder einem Wok erhitzen und darin das Hühnchen rundherum anbraten. Würzen mit Pfeffer, Salz und etwas Chili und herausnehmen, sobald es gar ist. Im Backofen solange warm stellen. Die Zwiebeln mit dem geriebenen Ingwer in den Bratensatz geben, ganz kurz andünsten und dann den Spitzkohl hinzugeben. Alles bei sanfter Hitze circa 10 Minuten braten. Aus dem Orangensaft, dem Xucker, der Sojasauce und dem Aceto Balsamico bianco eine Marinade herstellen, diese gut verrühren und über den Spitzkohl geben. Die Mischung leicht reduzieren, das Fleisch wieder hinzufügen und unterheben. Die Nüsse hacken. Das Hühnchen zusammen mit dem Reis servieren und mit den gehackten Nüssen bestreuen. Guten Appetit

Notizen

547 kcal pro Portion   13,1g Fett   58,8 g KH   48g Protein   Energiedichte 0,98
Huhn mit Ingwerspitzkohl bei Fddb
Die A-Methode
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