Warum Low Carb funktioniert…und Low Fat und Schlank im Schlaf auch…. ;)

Koala

Der Koala ist ein absoluter Nahrungsspezialist. Er frisst Eukalyptusblätter und diese sind auch noch giftig. Von den 100 verschiedenen Eukalyptusarten kann auch ein Koala nur 5-10 Arten vertragen und davon dann auch nur ausgewählte Blätter.  Dabei muss er 18-22 Stunden schlafen, um die harten Blätter überhaupt zu verdauen.

Gut das wir keine Koalas sind, sondern Allesfresser.  Obwohl, 18-22 Stunden Verdauungsschlaf am Tag..hm…grins.

Warum Low Carb funktioniert!

Im Moment ist Low Carb der Königsweg, wenn man abnehmen möchte.

Kohlenhydrate sind der Feind Nummer eins. Es wird u.a. noch unterschieden zwischen guten und bösen Kohlenhydraten und Low Carb High Fat oder Ketose, bei der man fast gar keine Kohlenhydrate zu sich nimmt.

Eins haben alle Low Carb Konzepte gemeinsam. Durch die Einschränkung und den Verzicht auf Kohlenhydrate soll der Blutzuckeranstieg gleichmäßig verlaufen, Heißhungerattacken vermindert werden und es leichter fallen, weniger Nahrung zu sich zu nehmen.

Bei der Ketose, die der Körper nur in Gang bringt, wenn fast gar keine Kohlenhydrate mehr zur Verfügung stehen, wird das Gehirn anstatt durch Glucose nun mehr mit Ketonkörpern aus Fettsäuren ernährt. Jedoch hört die Ketose sofort wieder auf, wenn man nur ein wenig zu viele Kohlenhydrate zuführt. Da reicht schon eine Banane.

Kalorienzählen muss man nicht.

Und Low Carb funktioniert prima, ich habe auch damit gut abgenommen.

Morgens meistens Eier oder Pancakes aus Eiweißpulver mit Ei, mittags Käse am Stück und Abends ein großes Stück Fleisch mit Gemüse oder Salat.

Bis die Gelüste kamen. Ich wollte Brot und Kartoffeln und Fritten und ich wollte nicht mehr auf Familienfeiern auf den Kuchen verzichten und schon ging der Kreislauf von vorne los und die Pfunde kamen wieder.

Und heute weiß ich, dass ich selbst mit Sahne, Käse, Eiern und viel Fleisch und Gemüse einfach nur im Kaloriendefizit war.

Man verzichtet bei Low Carb auf sehr viele Lebensmittel mit einer hohen Energiedichte.  Kein Brot, keine Nudeln, kein Reis, keine Süßigkeiten, wenig süßes Obst, keine Gummibärchen, fast kein Zucker.

Es ist damit viel leichter im Kaloriendefizit zu sein und man nimmt auch leichter ab.  Wenn man sich also dauerhaft Low Carb ernähren kann, dann ist das toll. Ich kann das leider nicht, ich bin ein Allesfresser.

Aber ihr könnt frei entscheiden. Fällt euch Low Carb leicht, dann macht es. Hier in den Rezepten findet ihr für jede Portion unter den Gerichten jeweils die Angabe der Makro-Nährstoffe und könnt entsprechend auswählen.  Durch den höheren Fettanteil schmeckt alles auch prima.

Wenn man jedoch zu viel von allem isst nimmt man auch mit Low Carb nicht ab, sondern man nimmt zu.

Warum Low Fat funktioniert!

Bei Low Fat sollte der Anteil des Fettes in den jeweiligen Speisen unter 30% liegen. Fett hat eine sehr hohe Energiedichte mit 9 kcal pro Gramm. Also mehr als doppelt so hoch wie bei den Kohlenhydraten.

Deswegen kann man von fettarmen Gerichten proportional mehr essen als von fett- und kohlenhydratreichen Gerichten, die oft eine super hohe Energiedichte haben.

Man isst dazu viel Gemüse und Obst und nimmt ab. Und das funktioniert auch ganz hervorragend. Denn Gemüse hat eine geringe Energiedichte und z.B.  Brot mit einem fettarmen Belag, kombiniert mit einem Stück Obst kommt auch nur in den mittleren Energiedichtebereich.

Ausgeschlossen dabei sind Käse, Sahne, Schokolade, Fette Wurst, Fettes Fleisch und viele fette Zubereitungsarten wie Frittieren, also fallen Pommes weg und auf Currywurst etc. sollte man auch verzichten.

Dadurch wird die durchschnittliche Energiedichte der Nahrung gesenkt und man nimmt ab, weil man auch damit ein Kaloriendefizit erreicht.

Auch dabei muss man keine Kalorien zählen.

Jedoch wird der Zuckerkonsum gar nicht eingeschränkt. Ich habe aber trotzdem auch mit Low Fat gut abgenommen.

Leider war ich damals nicht so der Gemüse Freak, ich mochte gerne Brötchen und Obst und Nudeln und Gummibärchen.  Und ich kann tollen fettarmen Kuchen backen.

Low Fat führte dann dazu, dass ich mich an Brötchen und Co. genauso überfressen habe wie vorher und ich nahm alles wieder zu.
Zumal ich den gleichen Heißhunger auf Süßigkeiten, Kuchen und auf alles, was verboten war, entwickelt habe.

Insgesamt hat mir Low Fat besser geschmeckt als Low Carb, ich konnte es aber auf Dauer auch nicht in mein Leben einbauen.

Wenn bei euch Low Fat auf Dauer funktioniert, dann bleibt dabei. Es muss immer von Dauer sein, sonst kommen die Pfunde wieder.

Schlank im Schlaf funktioniert!

Schlank im Schlaf nennt sich auch Insulin-Trennkost.

Morgens gibt es Kohlenhydrate ohne Eiweiß, also Brot, Müsli etc. ist erlaubt, aber Ei, fetter Käse, fette Wurst, Joghurt etc. ist verboten.  Man kennt immer das berühmte Bild von den Nutellabrot-Scheiben.

Dann folgt eine Mahlzeitenpause von 5 Stunden.

Mittags gibt es gesunde Mischkost, hier dürfen Kohlenhydrate mit Eiweiß kombiniert werden.  Auch hier sollte man sich nicht von Schokolade ernähren, sondern es soll eine gesunde Mischkost mit viel Gemüse gegessen werden.

Dann folgt wiederum eine Mahlzeitenpause von 5 Stunden.

Abends isst man seine Eiweißportion, aber keine Kohlenhydrate, mageres Fleisch mit Gemüse, Fisch oder Salat.  Man kann auch einen Proteinshake als Abendessen zu sich nehmen.
Dadurch soll man im Schlaf die Fettverbrennung ankurbeln und sozusagen im Schlaf abnehmen.

Als Getränke gibt es nur Wasser oder kalorienfreie Getränke.

Ich habe das nur zwei Wochen gemacht, weil sich die Nahrungspausen nicht in meinen Alltag integrieren lassen. Morgens kriege ich nichts runter und wenn ich dann essen möchte ist es halb zehn. Ich habe aber um ein Uhr Mittagspause und nicht um halb drei. Das paßt für mich nicht.

Mittags um vier habe ich Lust auf ein Stück Obst, das war aber nicht erlaubt.

Mich hat Schlank im Schlaf hungrig gemacht und schlecht gelaunt. Ich habe zwar abgenommen, aber das war die Kostform, die ich am wenigsten durchhalten konnte.

Und das man abnimmt ist kein Wunder. Man kann nicht zwischendurch naschen, es gibt keine Softdrinks, die Mahlzeiten sind bis auf das Frühstück eher von geringerer bis mittlerer Energiedichte. Ich bin also auch dort im Kaloriendefizit.

Wenn Schlank im Schlaf für euch funktioniert, dann macht es. Es muss auch nur hier von Dauer sein.

Weight Watchers funktioniert auch prima.

Solange man es macht. Das ist das Konzept, mit dem ich am erfolgreichsten war. Ich konnte von allem etwas essen, hatte weniger Heißhungerattacken und habe super abgenommen.

Aber ab dem Tag, an dem ich keine Lust mehr hatte Punkte zu zählen, habe ich langsam alles aber sicher wieder zugenommen. Denn auf Energiedichte habe ich nicht geachtet und auch nicht darauf, ob ich das mag, was ich da esse. Magerquark hat weniger Punkte, den esse ich, obwohl er mir am Gaumen klebt.  Ich hab noch Punkte übrig, cool…ich esse Schokolade. Ich habe später jeden Tag Punkte übrig gelassen, bloß um Abends noch Schokolade essen zu können, ganz egal ob ich Lust drauf hatte oder nicht.

Und ich habe immer alle Punkte aufgegessen, egal ob ich mehr oder weniger Hunger hatte. Das wurde später mit der Einführung des Wochenextras besser, aber mir ging mein natürliches Gespür für Hunger total verloren.

Dadurch habe ich zwar in kurzer Zeit toll abgenommen, bekam aber ebenfalls Heißhungerattacken und ich habe gelernt, einfach weniger zu essen, anstatt anders.

Wenn euch Weight Watchers zusagt, dann macht das. Rechnet aber damit, dass ihr zwischendurch immer wieder Punkte zählen müsst und wenn ihr dazu die App braucht, müsst ihr auch wieder bezahlen. Und schwupps kommt ein neues Programm und alle Kochbücher, die ihr habt, sind als Arbeitsmittel erst einmal dahin. Denn der Konzern muss sich Modeerscheinungen anpassen, deswegen war auch dort Low Fat hipp und jetzt ist es eher Low Carb orientiert.

Deswegen setze ich nun auf die Energiedichte und ein Kaloriendefizit.  Denn allen Konzepten ist eins gemein:

Man isst einfach weniger Kalorien als man braucht und ist im Defizit.

Wie man das macht ist letztendlich nur eine persönliche Vorliebe! Und deswegen kann man auch entspannen und braucht sich gar nicht zu stressen.

Den Stress macht dick!

Und an einem Tag hat man mehr Hunger und am anderen Tag weniger und das muss man berücksichtigen. Und letztendlich bleibt man nur am Ball, wenn die Nahrung auch schmeckt. Sonst sitzt man in der gleichen Jojo-Falle wie immer.

Ich werde in den folgenden Monaten noch viele Hilfsmittel erarbeiten, wie man für sich selbst herausfindet, welche Nahrungsmittel zufrieden und satt machen und wie man seine Kalorienbilanz mit Hilfe der Energiedichte ohne Stress steuert.

In diesem Sinne guten Appetit.

http://dieamethode.de/2017/05/21/abnehmen-ohne-hunger-mit-der-energiedichte/

http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/low-carb-oder-low-fat-welche-diaet-ist-besser-a-1047505.html

https://www.wunderweib.de/low-fat-oder-low-carb-welche-diaet-bringt-mehr-100978.html#studie_hat_%C3%BCberraschendes_ergebnis

 

 

 

 

 

 

 

 

Die acht goldenen Regeln der A-Methode!

Lebenmittelsauswahl
Infografik zur Lebensmittelauswahl

Die erste und mit Abstand wichtigste Regel der 8 goldenen Regeln:

Was schmeckt euch denn?

Und womit könnt ihr für den Rest eures Lebens leben?

Eine ganze Zeit lang war Low Fat der Hit. Und die Menschen nahmen ab, im Supermarkt fand man auf einmal ganz viele fettarme Produkte und sogar die Weight Watchers schwammen ganz oben auf der Low Fat Welle.

Ich auch. Und mir kam das auch gelegen, da ich gerne Nudeln, Brot und Brötchen esse.

Mit Low Fat habe ich super abgenommen. Und wieder zu, als ich aufhöre Low Fat zu essen und Lust hatte auf fettigen Käse, Chips und Leberwurst.

Dann kam Low Carb in alle seinen Ausprägungen wieder. Mit Ketose, ohne Ketose, mit 50 Gramm Carbs oder mit 100 oder noch mehr. Bei der Ketose stellt der Körper die Energie für das Gehirn irgendwann nicht mehr als Glukose her sondern aus Ketonkörpern. Um zu testen, ob man schon oder noch in Ketose ist, pinkelt man auf Teststreifen, die mittels einer Farbe Ketonkörper anzeigen.

Mitte der 70er Jahre war Low Carb ja schon einmal sehr populär. Ich erinnere mich an meine Tante, die damals ganz hysterisch wurde, weil mein Opa Ihr Kartoffeln auf den Teller gelegt hatte. Die durfte man nicht essen, die waren böse. Ich war sechs Jahre alt und so irritiert, das es mir eindrucksvoll im Gedächtnis blieb.

Meine Erfahrungen mit Atkins sind 20 Jahre alt, deswegen bin ich nicht ganz up to date.

Ich habe Atkins in der strengen Phase damals nur 3 Wochen durchgehalten, da ich das Übermaß an Fett nicht mehr vertragen konnte. Heute gibt es ja mehr Phasen und nur am Anfang ist es so übermäßig streng.

Also bin ich umgestiegen auf die Logi-Methode und zwischendurch mal South Beach Diät und ähnliches. Immer sollte ich den Kohlenhydratanteil in meiner Nahrung reduzieren, mal mehr mal weniger stark.

Abgenommen habe ich damit immer. Zugenommen auch, weil ich auch die gemäßigte Form von Low Carb nicht jahrelang durchgehalten habe.

Ich hatte immer das Gefühl, mir nimmt jemand etwas weg. Und das erzeugte so großen Druck, das sich der Druck irgendwann immer! in einem Fressanfall entladen hat.

Denn meine Wahrheit ist:

Es ist egal ob ich Low Fat oder Low Carb praktiziere oder Formular Diät oder Weight Watchers. Solange ich im Kaloriendefizit bleibe, nehme ich ab. Esse ich im Übermaß nehme ich zu.

Wenn ihr also mit Low Fat gut fahrt, dann macht das weiter.

Nehmt ihr mit Low Carb super ab und seid zufrieden, dann macht auch das weiter.

Wollt ihr lieber die ganze Nahrungsvielfalt nutzen, abnehmen und damit satt und zufrieden sein, dann macht die A-Methode.

Hier sind die 8 Fragen, die euer Leben verändern werden!

  • Schmeckt mir das Lebensmittel gut?
  • Kann ich es gut vertragen?
  • Möchte ich das für den Rest meines Lebens essen?
  • Ist es ein möglichst unverarbeitetes Lebensmittel?
  • Wie ist die Energiedichte dieses Nahrungsmittels?
  • Bin ich bereit Neues zu probieren und neugierig?
  • Gibt es eine Alternative zu diesem Nahrungsmittel mit einer besseren Energiedichte?
  • Macht mich das satt?

Ich beantworte für ich diese Fragen mal anhand des Lebensmittels Brot:

Brot schmeckt mir in allen möglichen Variationen, ob als Weißbrot, Graubrot, Körnerbrot, Pumpernickel oder Schwarzbrot.

Ich kann mir nicht vorstellen für den Rest meines Lebens auf Brot zu verzichten. Brot ist für mich wichtig.

Ein noch klassisch gebackenes Brot ist jedoch schwer zu bekommen, das meiste industriell gefertigte Brot ist voll mit chemischen Zusätzen und ein hoch verarbeitetes Lebensmittel. Also eher nicht so günstig.

Bei mir um die Ecke ist aber ein Biobäcker, vor dem sich immer eine lange Schlange bildet und das Brot schmeckt sensationell.

Die Energiedichte von Brot ist hoch. Das heißt ich kann nur wenig von diesem Lebensmittel verzehren und muss überlegen, ob ich dann mit dieser geringen Menge satt werde. (Die Energiedichte bezeichnet einen Wert, der sich aus kcal/g Lebensmittel ableitet. Brot liegt bei 1,9 bis 3,0. Das heißt 1 Gramm Brot hat 1,9 kcal = 100 Gramm haben 190 kcal. Bis 1,5 gilt als günstig – siehe auch den Artikel über die Energiedichte).

Ich bin neugierig und schaue mich nach einer Alternative um.

Vollkornbrot hat mit 1,9 eine bessere Energiedichte als Weißbrot mit 2,7.  Vollkornbrot schmeckt mir gut.  Aber ich kann nicht jedes Vollkornbrot vertragen. Zu viel Vollkorn und ich bekomme Blähungen.  Graubrot aus schönem Sauertag hat eine Energiedichte von 2,2 und das kann ich sehr gut vertragen.

Um nun die Energiedichte zu senken und viel zu essen habe ich jetzt noch zwei Tricks.  Erstens kaufe ich ein ungeschnittenes Graubrot und schneide mir die Schnitten selber mit nur 5 mm Dicke. Die Energiedichte des Brotes bleibt gleich, aber ich kann dann zwei Scheiben belegen.

Magere Putenbrust schmeckt mir prima, das kann ich immer essen.  Sie hat eine Energiedichte von 1,3. Also belege ich zweitens mein dünn geschnittenes Brot mit je 3 Scheiben Putenbrust und erhöhe so die Menge des Belages, um satt zu werden.

Butter hat eine sehr hohe Energiedichte von 8. Ich nehme entweder den Weight Watchers Brotaufstrich oder probiere es einfach mit Senf, der liegt bei 0,9.

Tomaten und Gurken haben eine Energiedichte von 0,2 und 0,1 und helfen dabei, das Brot aufzupeppen und die Energiedichte zu senken.

Anstatt zwei dicke Scheiben Brot mit Nutella esse ich nun zwei dünne Scheiben dick belegt mit Putenbrust, Senf als zusätzlicher Geschmacksstoff und dazu Tomatenscheiben, Gurkenscheiben und noch ein paar Cherrytomaten zum Naschen.

Nun zur wichtigsten Frage.  Werde ich davon satt und wie lange hält die Sättigung vor?

Ich persönlich werde davon satt, aber es hält nicht lange vor.

Meine Quarkbombe am Morgen hält viel länger vor als die Brotzeit. Und das bei einer ähnlich hohen Kalorienaufnahme.

Also ist für mich das Fazit auf meiner Bewertung für Brot, das ich zwar Brot essen kann, es mich aber nicht übermäßig satt macht. Also kann ich als Konsequenz zwar morgens eine Brotzeit essen, muss mich aber darauf gefaßt machen das ich früh wieder Hunger haben werde und sollte deshalb für das Mittagessen etwas einplanen, das mich länger sättigt, damit meine Kalorienbilanz trotzdem ausgewogen bleibt.

Und so könnt ihr nach und nach eure Nahrungsmittel untersuchen und ggfls. kleine Änderungen einfließen lassen.

Denn meistens sind es die kleinen Dinge, die man ändert, die dann zum Erfolg führen.

Überprüft eure Lieblingsessen mal nach den 8 goldenen Regeln und schaut dann, ob es kalorienärmere Alternativen gibt, die genauso gut oder noch besser schmecken!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fünf körperliche Ursachen für den Jojo-Effekt!

Mehrfach viel abgenommen, mehrfach viel zugenommen.  Ich habe das am eigenen Leib exerziert und höre und lese es so oft, die Crux mit dem berühmten Jojo-Effekt.

Man nimmt super ab und ganz schleichend pirschen sich die Fettpölsterchen wieder heran und hüpfen gut gelaunt auf die Hüften. Das führt zu Frust und irgendwann ist man völlig verzweifelt.

Bisher musste immer der kaputte Stoffwechsel als Erklärung dafür herhalten, aber wir haben im letzten Artikel ja gelernt, das diese Erklärung bei näherer Betrachtung wenig Hand und Fuß hat, sondern eher ein moderner Mythos ist.

Trotzdem gibt es beim Jojo-Effekt körperliche Effekte, die ich in Teil eins dieses Artikels untersuchen werde. Um die seelischen Ursachen geht es dann in Teil zwei.

Erinnert euch wie die A-Methode startet, nämlich damit euren Wochenkalorienverbrauch zu ermitteln und für euch persönlich festzustellen, mit welcher Kalorienzufuhr ihr abnehmt und mit welcher Zufuhr ihr euer Gewicht halten könnt.

Dieser Wochenkalorienverbrauch basiert auf diversen mathematischen Berechnungen und euren persönlichen Erfahrungen.

Ihr nehmt damit ab, überwindet Plateau-Phasen und es läuft wie am Schnürchen.

Aber dann gibt es auf einmal einen sehr langen Gewichtsstillstand oder das Gewicht geht schleichend wieder nach oben. An diesem Punkt müssen wir noch einmal rechnen und unseren Bedarf neu ermitteln.

1. Wer weniger wiegt braucht automatisch weniger Energie!

Das ist ein Punkt, den ich immer ganz übel finde. Ich habe zu Beginn festgestellt, dass ich mit 10.460 kcal pro Woche gut abnehme. Und dann nicht mehr. Das Gewicht stagniert, ein paar Ungenauigkeiten beim Protokoll schleichen sich ein und schwups habe ich sogar etwas mehr auf der Waage.

Die 10.460 Wochenkalorien bezogen sich aber auf ein Ausgangsgewicht von 85 Kilo. Ich habe 6 Kilo abgenommen und wiege jetzt nur noch 79 Kilo. Ach Unglück, ich brauche ja weniger Kalorien um diese 79 Kilo am Leben zu erhalten als früher die 85 Kilo. Mein Sportpensum bleibt gleich, das bedeutet ich muss, um das gleiche Defizit zu erwirtschaften wie an Anfang, meine Wochenkalorien anpassen.  Also die Rechner neu bemühen und wie am Anfang auf ein neues die Wochenkalorien neu ausrichten.

Hier geht es zu den ganzen Kalorienbedarfsrechnern…

Als Faustformel gilt:  Wir benötigen pro verlorenem Kilogramm circa 30 kcal weniger als vorher!

Jetzt habe ich mich aber in meinem Budget so bequem eingerichtet. Meine Lunchpakete sind oft gleich, mein Abendessen ist ausgewogen und ich habe noch Platz für den abendlichen Schokoladenriegel.

Aber genau dieser ist jetzt im Budget auf einmal nicht mehr drin, den müsste ich weglassen oder an anderer Stelle etwas reduzieren. Auf einmal fühle ich einen Mangel. Ich fühle mich so als würde mir etwas weggenommen werden, schon wieder. Zuerst schränke ich mich per se ein wenig ein und auf einmal soll ich mir noch mehr wegnehmen. Das macht mir immer schlechte Laune!

An dieser Stelle kann man mehrere Wege gehen. Entweder man akzeptiert, dass man nun langsamer abnimmt und macht mit seinem Programm so weiter wie vorher. Ein Defizit besteht ja weiterhin, nur ist es nicht mehr so groß.

Oder wir ziehen die Energiedichte der Lebensmittel zu Rate und machen weiter Tauschgeschäfte, um gefühlt genauso viel zu essen wie vorher. Das ist es ja, was die A-Methode permanent tut. Wie kann man bei gleicher Menge die Energiedichte einer Mahlzeit senken ist ja eine der Kernfragen!

An diesem Punkt muss man kreativ werden und dem Motivationsloch wieder entschlüpfen.  Ich finde das geht besser, je mehr man um die körperlichen Effekte weiß.

2. Wir bauen während einer Diät Muskelmasse ab!

Während der Abnahme habe ich mein Körpervolumen reduziert. Leider habe ich auch ein paar Muskeln mit abgenommen, die ja mehr Energie benötigen als das Fettgewebe. Wenn ich abnehme nehme ich immer (!)  auch ein Teil meiner Muskeln ab. Selbst wenn ich mega viel trainiere und unglaublich viel Eiweiß esse, ist es nahezu unmöglich während einer Abnehmphase Muskeln aufzubauen.  Man kann nur verhindern zu viele Muskeln abzubauen, vor allen Dingen als Frau. (Männern fällt der Muskelaufbau und – erhalt naturgemäß leichter, gemein, ist aber so)

Denn Muskeln sind hochstoffwechselaktiv und verbrauchen viel Energie. Der Körper erhält sie nur, wenn genug Trainingsanreize kommen und wenn genug Eiweiß zur Reparatur kommt. Ansonsten besteht keine Notwendigkeit diese Muskelmasse zu erhalten. Sie ist schlichtweg überflüssig.

Und da wir während einer Abnehmphase dem Körper weniger Energie zuführen als er eigentlich braucht, muss der Körper schauen, welche Organe er mit dieser Energie versorgt und was er innerlich anzapft, um das Defizit auszugleichen.

Im Idealfall zapft der nur die Fettspeicher an und verbraucht das stoffwechselinaktive Fettgewebe zuerst. Das wäre ein Traum. Jetzt ist unser Körper ein schlauer Geselle und möchte natürlich möglichst viel von uns erhalten. Die Muskeln verbrauchen viel mehr Energie als das Fettgewebe und Energie von außen ist gerade Mangelware. Also gehe ich schlauer Körper erst einmal hin und reduziere das Element, das viel Energie verlangt. Das sind dann leider unsere Muskeln. Noch schlimmer wäre es, wenn er dann das Gehirn anzapfen würde…lach…den das braucht ja am meisten Energie von allen.

Guten Morgen lieber Chef, ich kann gerade nicht arbeiten, ich mache eine Diät und bin gerade in der Gehirnabnehmphase….lach. Wobei ich früher manchmal schon das Gefühl hatte,  ich kann während einer Diät schlechter denken.

Im Winter wird es kalt in der Wohnung, da es draußen kalt wird. Wir füllen den Tank mit teurem Heizöl, da wir es gerne warm haben. Ich habe aber auch gerne den ganzen Tag alle Fenster auf. Da ich aber ein schlauer Mensch bin und weiß, das offene Fenster viel Energie kosten, mache ich lieber zuerst alle Fenster zu, bevor ich den Öltank voll aufmache und einfach mehr Öl in die Heizung lasse, um den genauso mollig warm zu haben.

Das tut unser Körper auch. Bevor er mehr als üblich von den eisernen Fettreserven nimmt baut er vorher Muskelmasse ab, also das energiefordernde Gewebe. Dieses ist eh nur notwendig, wenn es über den normalen Alltag hinaus gefordert und gebraucht wird. Er macht also quasi auch zuerst die energieraubenden Fenster zu und nimmt danach erst eine erhöhte Zufuhr aus dem Ölspeicher.

Er baut zwar auch kontinuierlich Fett ab, leider aber eben auch Muskeln. Ziel muss es also sein viel von der kostbaren Muskelmasse zu erhalten. Deswegen wird beim Abnehmen immer viel Training und eine hohe Eiweißzufuhr empfohlen.

Wenn man nämlich viel Sport macht und die Muskeln dabei kleine Verletzungen haben entsteht der berühmte Muskelkater. Steht nun kein Protein zur Reparatur zur Verfügung, baut der Körper die Muskeln ab und nicht auf.  Deswegen ist Übertraining kontraproduktiv.

3. Wassereinlagerungen!

Noch so ein böser Geselle. Ich als Frau erlebe das jeden Monat in meinem Zyklus. Ein stetiges auf und ab der Wassereinlagerung.

Unser Körper hat einen kleinen Kohlenhydratspeicher, den Glykogenspeicher, von dem er schnell und unkompliziert Energie ziehen kann.  Dieser bindet im Körper Wasser, ungefähr zwei Liter. In der Abnehmphase wird der Speicher geleert und wusch,  verlassen zwei Liter Wasser den Körper. Also schon mal zwei Kilo weniger.

Aber dann ißt man eine große Portion Nudeln und noch ein paar Scheiben Brot, der Glykogenspeicher füllt sich wieder, das Wasser ist wieder da.

Ich trinke manchmal weniger, als man nach landläufiger Meinung trinken sollte. Je weniger ich trinke, desto mehr wiege ich nachher. Wenig trinken führt bei mir zu Wasserbunkerei.

Meine Hormone spielen mir da auch lustige Streiche. Je älter ich werde, desto schlimmer werden die Wassereinlagerungen im Zyklus. Ganz toll wenn ich dann meinen Wiegetag habe und ich wiege zwei Kilo mehr, obwohl ich weit unter meinem Bedarf lag und rein rechnerisch Fett abgebaut haben muss.

Aber keine Panik, diese Schwankungen sind normal, man muss es nur wissen.

Stark gesalzenes Essen bindet Wasser.

Sport führt bei mir zu ganz extremen Wassereinlagerungen in den Beinen.

Wenn es sehr heiß ist bekomme ich immer ganz dicke Finger und Knöchel, dann sieht man den Abdruck der Söckchen.

Stress erhöht den Kortisolspiegel, der den Wasserhaushalt beeinflußt und Wassereinlagerungen begünstigt.

Ich muss dann immer an die Werbung von früher denken: „Nehmen Sie doch einfach ein paar Liter ab“ 😊.

Wenn es also merkwürdige Zunahmen auf der Waage gibt, die durch Essen nicht erklärbar sind, immer zuerst an Wassereinlagerungen denken.

4. Der Zappel-nicht-so-viel-Effekt! – NEAT und EAT

Der Stoffwechsel geht nicht kaputt, wie wir gelernt haben. Trotzdem kann der Körper Anpassungen vornehmen.

Der Körper will ja keine einmal eingelagerte Energie wieder hergeben. Gehen wir einfach davon aus, das der Körper es toll findet, einmal ergatterte Energie auch zu behalten. Gebunkerte Energie sichert das Überleben.

Er findet unsere Abspeckpläne nicht so toll und hat eine Gegenstrategie.

Der Körper wird faul!

EAT heißt: Exercise Activity Thermogenesis, also der Kalorienverbrauch bei aktiver Bewegung und bei Sport

NEAT heißt: Non-exercise Activity Thermogenesis, also Kalorienverbrauch bei alltäglicher Bewegung so wie Staubsaugen, spülen, zappeln.

NEAT kann der Körper anscheinend aktiv beeinflussen.

Fühlst du dich während einer Diät lethargisch, weniger energiegeladen und hast weniger Lust auf Bewegung? Das ist dann der Zappel-nicht-so-viel-Effekt. Starkes Frieren gehört auch dazu und massiv schlechte Laune.

Den Effekt gibt es nicht bei jedem und nicht jeder hat damit ein Problem. Ich fühle mich z.B. viel wohler, wenn ich weniger esse und habe dann viel mehr Energie und auch mehr Lust auf Bewegung. Deswegen ist für mich die A-Methode ein Programm zur Energiesteigerung und mehr Lebensfreude.

Es gibt wohl aber auch Körper, die das Zappeln einschränken und so etwas Energie einsparen.

Wie fühlt ihr euch denn? Schlapp und kraftlos und weniger zappelwillig oder energiegeladen und fröhlich? Wie sind eure Erfahrungen damit?

NEAT soll den Menschen vor dem Hungertod bewahren. Wenn man kurz vor dem Verhungern ist bewegt man sich einfach weniger, um den Hungertod so lange wie möglich hinauszuzögern. Wir sind aber ja nun so gar nicht vom Hungertod bedroht, so nun überhaupt gar nicht.

Also habe ich versucht zu recherchieren was im schlimmsten Fall passiert. Lt. heutiger Annahme kann der Neat-Effekt den Kalorienverbrauch um maximal 10% beeinflussen.  Das wären bei einem Tageskalorienbedarf von 2000 Kcal um sein Gewicht zu erhalten, maximal 200 kcal am Tag, die durch eine Reduzierung des Zappelns weniger verbraucht werden würden.

Und das gibt es nicht bei jedem und kommt meistens erst vor, wenn es ans tatsächlich körperliche Verhungern geht. Es ist also davon abhängig, wie bedroht sich dein Körper fühlt. Bist du nun schon extrem schlank und hast einen sehr geringen Körperfettanteil und ißt dann sehr wenig und unausgewogen, dann könnte der Körper in Versuchung kommen durch die Regulation der Alltagsbewegung den Kalorienverbrauch zu senken.

Die meisten von uns sind aber weder extrem schlank, noch haben sie einen sehr niedrigen Körperfettanteil. Also ist die Wahrscheinlichkeit dieser Anpassung eher gering.

Und selbst wenn es dazu kommen sollte, dann geht das wieder weg sobald man mehr ißt. Diese Anpassung ist also reversibel und damit auch nicht gefährlich. Das dauert nur ein paar Tage und schon ist alles wieder so wie vorher.

Achtet also mal ein wenig darauf, ob es bei euch diese Zappel-Anpassungen gibt und erhöht ggfls. euren Eiweißanteil in der Nahrung.  Und wenn ihr größere Schwierigkeiten habt wie ständiges Frieren, schlechte Laune und ähnliches, dann und nur dann könnte es sein, das ihr moderat euren Kalorienanteil erhöhen solltet. Vor allen Dingen wenn ihr viel Sport macht. Den dann kann es tatsächlich ein Warnzeichen sein, das dem Körper Makronährstoffe fehlen.

Aber es ist niemals dieser dann pauschal geäußerte Satz:

Oder wir nutzen diesen Effekt, in dem wir im Alltag einfach willentlich mehr Zappeln 😊.

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/telefonier-dich-schlank/582770.html

5. Wir essen nach einer Abnahmephase einfach wieder mehr!

Die einfachste und wahrscheinlichste aller Erklärungen. Wir essen wieder mehr als uns guttut, verfallen in die gleichen Muster wie früher und nehmen dann auch stetig wieder zu.

Die Pfunde erschienen ja auch damals nicht durch Zauberhand, sondern weil wir zu viel gegessen haben.

Denn wenn man immer das Gleiche tut, dann bekommt man auch immer wieder das gleiche Ergebnis!

Und das nenne ich den seelischen Anteil am Jojo-Effekt, den ich in Teil zwei dieses Artikels später noch untersuchen werde.

 

Ich habe zu diesen Phänomenen zwei extrem gut recherchierte Artikel gefunden inkl. allen Quellenangaben, die ich hier verlinken werde, falls euch die Studien interessieren, die dahinterstecken.

http://runde-schultern.de/abnehmen-leicht-gemacht/

http://fitness-experts.de/abnehmen/eingeschlafener-kaputter-stoffwechsel-hungerstoffwechsel

Kalorien zählen leicht gemacht!

Es gibt mittlerweile unzählige Apps, mit denen man kostenfrei seine täglichen Kalorien zählen kann.

Ich habe mich für FDDB entschieden und habe auch dort schon ganz viele von meinen Rezepten hinterlegt.  Das ist sehr praktisch, da ich dann auch zwischendurch beim Einkaufen meine Zutaten dabei habe, wenn ich mal wieder vergessen habe was alles in meine berühmte Möhrensuppe kommt.

Und ich muss nicht ständig alles neu erfassen, ich kann meinen Verbrauch dann beim Abendessen mit einem Klick eingeben.

Ich habe dort einen kostenpflichtigen Account, aber aufs Jahr gesehen  kostet das im Monat weniger als eine Nussecke beim Bäcker.

Andere Menschen nutzen MyFitness PAL, es gibt da wirklich unzählige Möglichkeiten.

Probiert es aus und sucht eine App aus, die zu euch paßt. Bei FDDB sind natürlich die Rezepte der A-Methode schon eingestellt, das würde es ein wenig einfacher machen, meine Vorschläge nachzukochen und einzustellen :).

Das muss nichts kosten, die meisten Apps sind auch in der Basis-Variante absolut verwendbar.

Damit könnt ihr eure Tageskalorien ermittelt. Und immer schön alles wiegen!

Wenn ich was schätze, dann schätze ich immer daneben, viel zu wenig. Ich bin im Schätzen total schlecht, gerade was Nudeln und Brot etc. betrifft. Aber ich habe auch ewig da pie mal Daumen gerechnet und mich dann gewundert, dass es nicht funktioniert.

Aber man muss sich daran erinnern, dass es nicht die Partytage sind, die die Kilos auf die Hüften zaubern.

Es sind die kleinen Kalorienüberschüsse pro Tag, die dazu führen, dass der Körper Fett bunkert. Wo soll er auch sonst hin damit? Die Natur verschwendet keine Energie.

Jeden Tag 100 kcal in Form eines Apfels zu viel gegessen macht im Jahr 365 x 100 Kcal = 36.500 Kcal aus. 1 Kilo Fett hat 7.000 Kcal, also kann ich im Jahr ungefähr 5,2 Kilo zunehmen, bloß weil ich jeden Tag ein Apfel mehr gegessen habe als ich an Energie benötige. Das nennt man auch die Apfelmast-Diät…lach.

Aber so einfach ist es. Ein klitzekleiner Apfel, Schokoriegel oder eine Banane über dem Bedarf und das jeden Tag und wir nehmen zu.

Da ich dies aber die Woche über wieder ausgleichen kann, habe ich ein Formular entwickelt, mit dem ich meine Wochenkalorienbilanz protokollieren kann.

Dies gibt es bisher nur als Excel-Variante, die ich gleich herunterladen könnt. Aber vielleicht gibt es das auch irgendwann als App.

Wir zählen also fleissig Kalorien und tragen dann ein, wie viel wir jeden Tag gegessen haben und jonglieren so mit unserem vorher festgelegten Wochenkalorienbedarf.  Denkt an das Ziel, weniger verbrauchen als man benötigt und der Körper geht an seine Reserven und baut Fett ab.

Apps zum Kalorienzählen:

http://fddb.info/db/i18n/mobile/de_fddb-apps.html

https://www.myfitnesspal.com/de

https://www.yazio.com/de/android-app

Hier findet ihr die A-Methode bei fddb:

http://fddb.info/db/de/leute/diea/index.html

Und hier könnt ihr euch meine Tabelle zum Protokollieren der Wochenbilanz herunterladen:

Wochenbedarf Kalkulator

Dieser basiert auf Excel, ist aber auch auf dem Handy einsetzbar.

Hier geht es weiter:

Die schockierende Wahrheit über Kalorien

Und hier ein Artikel über die richtige Auswahl von Lebensmitteln anhand der Energiedichte

Abnehmen ohne Hunger mit der Energiedichte

Mit unserem Essen zufrieden für den Rest unseres Lebens!

Ich habe auch geglaubt, ich muss einfach nur für eine kurze Zeit komische Dinge essen oder ich könnte tatsächlich auf Brot komplett verzichten.

Und irgendwann bin ich dünn und mein Stoffwechsel ist mega gepuscht und dann kann ich unbegrenzt essen und mir den Magen vollschlagen ohne Konsequenz.

Low Fat, Low Carb, Low Schokolade, Low Zucker, Low Low, Low Geschmack, Low was auch immer..

Und das alles funktioniert sogar!

…solange ich es mache.

Esse ich Low Fat bekomme ich Heißhunger auf Wurst.

Esse ich Low Carb bekomme ich Heißhunger auf Nudeln.

Esse ich Low Zucker bekomme ich Heißhunger auf Obst und Schokolade.

Esse ich Low Low bekomme ich Heißhunger auf alles inkl. halbes Schwein auf Toast.

Bei keiner dieser Ernährungen bin ich so lange am Ball geblieben, um mir überhaupt vorstellen zu können, das für den Rest meines Lebens durchzuziehen. ich war mit meiner Nahrung nie zufrieden.

Abgenommen habe ich immer! Wieder zugenommen auch!

Irgendwann kam das kleine Monster Fressi wieder heraus und flüsterte:

Iss die Chips, iss die Schokolade, iss das halbe Schwein, egal was du tust…iss….ISS!

Und wir kommen ums Essen ja nicht herum, wie müssen essen und wenn wir nicht dick sein wollen,  dann müssen wir einen Weg finden der es uns ermöglicht…

…mit unserer Ernährung zufrieden zu sein für den Rest unseres Lebens!

Also muss ich herausfinden, was mich oral befriedigt 😉 und von welchen Gerichten ich so viel essen kann, das ich satt und zufrieden bin und trotzdem abnehme.

Dann kann ich später auch mein Gewicht problemlos halten und hänge nicht wieder am Jojo!

Eben die A-Methode!

Hrmpf, nur ein weiteres Programm, bei dem ich Kalorien zählen soll…

Ja, auch das ist es!

Aber wir finden auch heraus, was denn lecker schmeckt und von welchen Lebensmitteln wir denn viel essen können, satt und glücklich sind und trotzdem schlank.

Das ist bei jedem Menschen unterschiedlich, deswegen kann es ja auch nie die eine Diät geben, die alle über einen Kamm schert.

Die A-Methode ist also das flexible „Trotzdem“-Programm.

Ich bin glücklich, zufrieden und energiegeladen, trotz Änderungen in meiner Ernährung und trotz Umstellung und trotz Trotz, weil ich es nicht angenehm finde die Wahrheit anzunehmen. Änderungen sind anstrengend.

Die Wahrheit ist ja, daß von Natur aus schlanke Leute es besser darauf haben nur dann zu essen wenn Sie Hunger haben.  Sie können Fressorgien automatisch wieder auszugleichen, ohne gleich Kalorienzählen zu müssen.

Ich kann das nicht.

Selbst wenn ich gut gegessen habe, dann paßt immer noch Schokolade rein und wenn ich schon wie ein dicker Truthahn auf der Couch liege paßt immer noch Schokolade rein. Und wenn ich Süßes gegessen habe will ich direkt im Anschluß herzhaftes Essen und umgekehrt.

Kennt ich das?

Hier kommt die ultimative und leichte Anleitung, um Lebensmittel auszuwählen, die uns schmecken und satt machen.

Abnehmen ohne Hunger mit der Energiedichte

Und wie ihr ganz einfach eure Gesamtaufnahme protokollieren könnt erklärt euch dieser Artikel

Kalorien zählen leicht gemacht

Die Wochenkalorienbilanz!

Bisher habe ich mich immer eher an der Tageskalorienbilanz orientiert.

Ich muss jeden Tag mindestens „1.200 kcal, 1.500 kcal, 1.800 kcal, 20% unter meinem Energiebedarf, beliebige Zahl“ an Kalorien essen, damit ich gesund abnehme und keinen Jojo-Effekt habe.

Und wenn ich diesen Bedarf nicht esse, dann denkt der Körper ich habe auf einmal Hungersnot und fährt sich herunter auf Sparflamme.

Leider Blödsinn! Und zwar sowohl der Tagesbedarf als auch die Sparflamme.

Ich habe ja nicht jeden Tag den gleichen Bedarf oder auch nur den gleichen Hunger. An manchen Tagen benötige ich schon zum Frühstück ein halbes Schwein auf Toast und an anderen Tagen esse ich morgens einen Joghurt und abends eine halbe Ananas und bin an beiden Tagen gleichermaßen satt und zufrieden.

Warum soll ich also auf einmal gleich viel oder gleich wenig jeden und jeden Tag essen. Das erscheint mir völlig unlogisch und trotzdem habe ich es jahrelang so praktiziert, wenn ich abnehmen wollte.

An manchen Tagen wandere ich 10 Kilometer und habe entsprechend mehr Hunger und an anderen Tagen liege ich mit Grippe auf der Couch und verbrauche gar keine Energie und habe meistens dann auch keinen Appetit.

Also ist es ja nur natürlich, an manchen Tagen viel zu essen und an anderen wenig.  Deswegen lege ich bei der A-Methode auch die Wochenkalorienbilanz zugrunde.

Ich muss also ermitteln, wieviel Energie ich denn in der Woche benötige. Also bemühe ich Goggle mit der Frage nach „Kalorienverbrauch berechnen“. Es gibt da ganz tolle Tools, mit dem ich meinen Kalorienverbrauch pro Tag ermitteln kann, das Rad muss ich nicht neu erfinden.

Zu Grundumsatz und Leistungsumsatz und Kalorien allgemein schreibe ich später noch eigene Artikel, hier geht es erst einmal um die absolute Basis.

Mir wird als erstes der Rechner der Apotheken-Umschau vorgeschlagen.

http://www.apotheken-umschau.de/kalorienrechner

Also gebe ich mal alle meine Werte ein und der Rechner meint, das ich einen Grundumsatz von 1511 Kalorien brauche, um zu existieren. Also dann wenn ich den ganzen Tag nur herumliege und nichts tun würde außer atmen.

Da ich ja nicht nur herumliege, sondern auch aktiv bin, kommt dazu noch der Leistungsumsatz. Ich gebe also meine Werte ein und der Rechner sagt mir, das ich dann 2.300 Kcal jeden Tag essen darf, um so zu bleiben wie ich gerade bin!

Ich könnte also in der Woche 7×2.300 Kalorien essen, also  die stolze Zahl von 16.100 Kcal!

Wenn ich das jetzt z.B. umrechne in Milky Way (98 kcal für ein Normales) könnte ich in der Woche 164,28 Stück davon essen, wenn ich mich ausschließlich davon ernähre. Das sind 23,5 Stück Milky Way am Tag. Das sind bei 3 Mahlzeiten 7,82 Stück pro Mahlzeit.

Nach drei Wochen bekomme ich wahrscheinlich massiven Nährstoffmangel, aber zumindest sollte ich keinen Süßhunger mehr haben…lach.

Jetzt hat ein Kilo Fett circa 7000 kcal und ich möchte ja Fett abnehmen und meine Muskelmasse möglichst erhalten.

Also könnte ich mir vorstellen ich esse genau diese 7.000 kcal weniger, also nur noch 9.100 kcal in der Woche.  Diese kann ich dann die Woche über so verteilen wie es mir beliebt und theoretisch könnte ich damit noch 93 Milky Way in der Woche essen und würde ein Kilo pro Woche abnehmen.

Jetzt ist unser Körper leider kein Kaloriemeter und keine wissenschaftliche Verbrennungsmaschine, aber der Grundsatz weniger Energie rein und wir nehmen ab funktioniert immer!

Wieviel weniger jeder einzelne denn nun essen möchte bleibt völlig ihm selber überlassen.

Wann seid ihr denn trotzdem satt? Wie viele Partys gibt es in dieser Woche? Wie oft geht ihr mit Freundinnen essen?

Die Rechnung bleibt immer die gleiche:

Grundumsatz + Leistungsumsatz = Kalorienbedarf um so zu bleiben wie man ist.

Reduktion dieses Bedarfs um Faktor x und wir nehmen ab.

Ich sollte also circa 16.100 kcal in der Woche essen, um so zu bleiben wie ich bin.

Um nun ein halbes Kilo die Woche abzunehmen müsste ich 3.500 kcal einsparen. Also esse ich in der Woche nun 12.600 kcal.

Davon esse ich Montags nur 1.000 kcal, weil ich keinen Hunger hatte. Dienstags bin ich eingeladen und esse 3.000 kcal, weil es sooo ein leckeres Buffet gab. Mittwochs und Donnerstags koche ich lecker und verbrauche pro Tag circa 1500 kcal.  Freitag abend gehe ich ins Kino und gönne mir Popcorn und Nachos und esse 2.100 kcal. Samstag und Sonntag wird gut gefrühstückt und abends lecker gekocht und ich komme pro Tag auf circa 1.750 kcal.

Zusätzlich habe ich beim Sport noch Energie verbraucht und war am Sonntag drei Stunden wandern, so das der Gesamtverbrauch noch etwas höher lag.

Klingt ganz einfach, oder?

So viel soll ich wirklich essen?

 

 

 

 

 

 

Wie funktioniert denn nun die A-Methode?

Ich verspreche euch, jede Methode zum Abnehmen verfolgt das gleiche Prinzip!

Ihr esst weniger, als euer individueller Tagesbedarf wäre und damit nehmt ihr ab!

Wenn ihr dann die Diät beendet esst ihr meistens wie vorher, also mehr als euren Tagesbedarf und nehmt wieder zu.

So simpel und einfach ist es!

Und weil wir dann nicht dauerhaft schlank bleiben ist die „Sparflamme“ schuld, oder die Erziehung oder das Werbefernsehen oder der böse Süßstoff oder die kleinen Kalorien, die des Nachts die Kleider enger nähen.

Unbegrenzt essen und davon schlank werden gibt es nicht.

Zumindest nicht wenn man einiges verlernt hat.

Zum Beispiel darauf zu hören, wann man wirklich statt ist und auf was man wirklich Appetit hat. Menschen, die essen können was sie wollen, die wollen nicht das essen was uns dick gemacht hat und vor allen Dingen nicht so viel davon. Die essen wirklich nur das, was ihnen gut tut und hören dann auf zu essen. Eine begnadete Eigenschaft.

Uns „Normalsterblichen“ bliebt momentan kein anderes Meßinstrument als die Kalorien, denn es gibt noch kein anders Instrument um festzustellen, ob unsere Ernährung zu unserem Bedarf paßt.

Also bleibt uns ja gar nichts anderes übrig, als in den ersten Monaten Kalorien zu zählen. Ob man nun Punkte, Kalorien, Kohlenhydrate in Gramm, Fett in Gramm oder Marienkäferpunkte auf den Flügeln zählt ist erst einmal wurscht.

Hauptsache es hat zur Folge, das man seine bisherige Ernährung hinterfragt und im Endeffekt weniger Kalorien zu sich nimmt und trotzdem satt ist.

Es gibt keine Wunderdroge oder Wunderdiät, die Pfunde purzeln läßt und, zack, ist man schlank. Man war ja auch nicht, zack, von einer Tüte Chips auf einmal dick.

Die unangenehme Wahrheit ist schlicht und einfach:

Wir haben mehr Energie aufgenommen, als der Körper gebraucht hat und dieser hat brav die Mehrenergie gespeichert. Energie ist kostbar und muss gebunkert werden.

Und das haben unsere tollen Körper getan. Die Mehrenergie wurde als Fett gebunkert.  Und das ist was Gutes.  Die Natur verschwendet die Energie nicht.

Für die Figur ist es eher von Nachteil und für unsere persönliche, tägliche Energie auch eher hinderlich.  Biologisch gesehen müssten wir unsere Körper loben, weil er nichts verschwendet :).  Aber die Fettpolster wären wir ja liebend gerne wieder los.

Also kann die Lösung nur heißen:

Wir geben dem Körper etwas weniger Energie, als er gerade braucht und wir nehmen ab!

Jetzt führen zu strenge Regeln oder Monokulturen bei mir jedoch zu einer starken Trotzreaktion. Ich beginne eine neue Abspeck-Kur und bin ganz euphorisch, weil es gut klappt, aber nach ein paar Wochen werde ich ärgerlich und will dann bitte meine Freiheit wieder und mich nicht mehr begrenzen und mir vorschreiben lassen, was ich jetzt zu essen hätte.

Ja, klingt verrückt, ist aber so.

Der einzige Weg, vollständig Zugang zu der Nahrungsvielfalt der Welt zu haben und dennoch meine Energieaufnahme zu kontrollieren ist für mich am Anfang Kalorien zählen. Dazu kommen dann noch viele andere Bausteine.

Warum esse ich soviel? Hat das körperliche Ursachen oder seelische? Wie finde ich das heraus? Oder ist einfach nur die Zusammenstellung meiner Nahrung nicht optimal? Drei Mahlzeiten am Tag oder fünf oder grase ich den ganzen Tag?

Viele Fragen auf die jeder seine persönliche Antwort finden muss.

Und deswegen finden wir zu Beginn jetzt gemeinsam heraus, wie viele Kalorien denn ausreichend sind und wie man es anstellt, das man satt ist und zufrieden, viel und lecker essen kann und die Pfunde purzeln trotzdem.

Dann lernen wir gemeinsam etwas über die Energiedichte unserer Lebensmittel und wir man mit kleinen Stellschrauben viel erreichen kann.

Wir lieben Essen.  Ich liebe Essen. Essen ist toll, Essen gibt Geselligkeit und ein wenig Freude. Essen kann belohnen, beruhigen und trösten.

Und Essen ist uns nicht unser Feind, Essen ernährt uns.

Also lasst uns herausfinden, wie viel Essen denn aktuell gut für uns ist.

Wichtig ist die Wochenkalorienbilanz und die Energiedichte unserer Nahrung!

http://dieamethode.de/2017/03/12/die-wochenkalorienbilanz/

http://dieamethode.de/2017/05/21/abnehmen-ohne-hunger-mit-der-energiedichte/