Die schockierende Wahrheit über Kalorien!

Kalorien- ein Übel

Seit wann zählt man überhaupt Kalorien?

Wer hat das Verfahren erfunden und wo kommt es her? Wozu war es ursprünglich mal gut?

Ich finde diese Fragen total spannend!

Was sind überhaupt Kalorien?

Kalorien sind physikalische Einheiten und wurden 1780 vom französischen Chemiker Lavoisier erkannt und so benannt.

Eine Kalorie (kcal) ist  die Energiemenge, die benötigt wird, um 1 Liter Wasser um 1 °C, genauer gesagt von 14,5 °C auf 15,5 °C, zu erwärmen. Eine schöne Erklärung eines lebensmitteltechnischen Instituts habe ich unten verlinkt, wenn ihr euch für die chemischen Hintergründe interessiert.

Eigentlich ist es also eine Wärmeeinheit und für die Wärmeforschung entwickelt worden. Wo kommt Wärme überhaupt her und wie entsteht sie?

In der Mitte des 19. Jahrhunderts hat dann der amerikanische Chemiker Wilbur Olin Atwater aus diesen Grundlagen unser heutiges Kaloriensystem entwickelt.

Warum er das getan hat, konnte ich nicht ganz schlüssig herausfinden. Am wahrscheinlichsten liest sich für mich heraus, das er das wertvollste Lebensmittel bestimmen wollte. Obst und Gemüse waren für ihn z. B. wertlos, weil sie wenig Kalorien enthielten.  Es galt auf einmal viele Menschen in Städten zu ernähren und das möglichst billig, also waren Nahrungsmittel mit hohem Energiegehalt wertvoll. Das wertvollste Nahrungsmittel war Maismehl, weil es bezogen auf seinen Preis am meisten Kalorien enthielt.

Die Menschen mussten satt werden! In allen Jahrtausenden mussten die Menschen viel Zeit und Energie darauf verwenden, satt zu werden. Da war nix mit ich fahr mal eben zur Tankstelle, weil ich im Supermarkt was vergessen habe.

Kalorienberechnungen dienten dazu die Menschen satt zu bekommen!

Gemessen werden Kalorien im Bombenkalorimeter. Dabei wird eine Probe eines Stoffes mittels eines Glühdrahtes verbrannt. Das ganze befindet sich in einem Stahlmantel, der von Wasser umgeben ist. Die Energiemenge, die durch das Verbrennen entsteht, erwärmt das Wasser und so werden die Kilokalorien, bzw. heute die Joule, bestimmt.

Bei Galileo habe ich ein tolles Video dazu gefunden:

Galileo Video

Und das passt jetzt auf den Menschen?

Nein, eigentlich nicht. Der Mensch ist ja kein Verbrennungsofen.

Er verdaut, scheidet aus und kombiniert beim Essen viele unterschiedliche Zutaten, die unter Umständen anders verdaut werden. Der Mensch lässt sich nicht standardisieren.

Aber die Nährstoffe in den Lebensmitteln sind doch immer gleich, oder?

Nein, sind sie leider nicht, denn es handelt sich nur um statistische Wahrscheinlichkeiten.

Der Körper braucht z. B. mehr Energie um eisgekühltes zu erwärmen bevor er was verdauen kann. Warme Speisen liefern insofern leichter verfügbare Energie.  Früher sagte man immer:  „Kochen verleiht dem Essen Energie.“

Dazu kommen ganz viele Zusatzstoffe, die zugesetzt werden, ohne das die genaue Wirkung auf den Körper bekannt ist.  Es gibt z. B. Wachstumshormone, die aus Plastikverpackungen mit Weichmachern freigesetzt werden und die Geschmacksverstärker.

Apfelbäume stehen auf unterschiedlichen Böden in völlig unterschiedlichen Regionen mit unterschiedlichem Wetter.

Aromastoffe suggerieren dem Körper einen Geschmack, der so in der Natur gar nicht vorkommt. Es gibt gar nicht so viele Erdbeeren auf der Welt, wie man bräuchte, um alle die Erdbeerjoghurt mit den echten Erdbeeren herzustellen, die darauf abgebildet sind.  Meistens essen wir ein leckeres Sägemehlaroma…njam..njam…

Die heute verwendeten Kalorientabellen und auch alle Rechner für Grundumsatz, Tagesumsatz, Wochenbilanz etc. sind also nur Annäherungswerte für Vorgänge, die nicht hundertprozentig genau bestimmt werden können.

Und trotzdem setzt die A-Methode auf Kalorienzählen?

Ja klar, weil es trotzdem funktioniert.

Ihr erinnert euch:

Esse ich Low Carb, bekomme ich Heißhunger auf Zucker, esse ich Low Fat bekomme ich Heißhunger auf Fettiges…usw..usw..

Ich will aus allem schöpfen, was die Erde und auch die moderne Nahrungsmittelindustrie mir gibt. Es ist einfach für mich als Vollzeit berufstätige Frau nicht möglich, mich den ganzen Tag mit der Beschaffung und Zubereitung von naturbelassener Nahrung zu beschäftigen. Ich möchte weder mein Korn selber mahlen, noch mein Brot immer selber backen, noch möchte ich eine Kuh halten und selber Quark herstellen.  (Cool, eine Kuh auf dem Balkon..lach…ich muss an Bibi Blocksberg denken „Die Kuh im Schlafzimmer“.)  Ich möchte auch Brot, Nudeln, Schokolade und Chips.

Meine Lunchbox soll mich satt machen und nicht träge. Abends möchte ich ein Mahl haben, das mir Energie gibt, aber kein Hüftgold. Und das alles esse ich mit guten Appetit, weil es Nahrungsmittel sind, die ich mag.

Lebenslanger Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel ist für mich unrealistisch. Der Druck wäre mir zu groß und Stress erzeugt wiederum Stresshormone, die Übergewicht begünstigen.

Ich versuche ausgewogen zu essen, keine Plastikflaschen zu kaufen, Natriumglutamat und HighFructoseCornSyrup zu meiden und nichts zu essen, was ich für gesund halte, mir aber nicht schmeckt.

Und ich habe schon mehrfach bewiesen, das man mit einer Kalorienrestriktion abnehmen kann,  und wenn man dann wieder mehr isst als notwendig wäre, nimmt man wieder zu.

Es geht im Leben stetig um Balance!

Kalorien sind also ungenau, ja. Alle Rechner zum Kalorienbedarf sind ungenau, ja.  Aber es funktioniert trotzdem! Ja! Ja! Ja!

Wir haben das Glück, das wir aus dem vollen Schöpfen können und das Verhängnis, dass uns dies dick macht.

Aber wir haben auch in der Hand, was in den Mund gelangt und wenn ich eine Balance finde zwischen dem, was mir schmeckt (und mir auch gut tut) und meinem Energiegedarf, dann ist doch alles in Butter! Und da mir mein natürliches Regulativ diesbezüglich irgendwann abhandengekommen ist, muss ich es erst mal mit statistischen Wahrscheinlichkeiten versuchen.

Und das diese ungenau sind, gibt mir doch einfach nur mehr Freiheit zu experimentieren, was genau mir denn gut tut.

Ich beneide jeden, der essen kann und weiß, wann er satt ist und dann einfach aufhört. Ich bin der pavlovsche Schokoladen- und Chipshund…ich kann nicht durch die Süßgkeitkeitenabteilung eines Supermarktes laufen, ohne das mir das Wasser im Mund zusammenläuft. Implantiert mir bitte Speichelauffangbehälter…lach.

Hier sind ein paar der Links zu meiner Recherche:

www.lci-koeln.de

https://de.wikipedia.org/wiki/Antoine_Laurent_de_Lavoisier

https://en.wikipedia.org/wiki/Wilbur_Olin_Atwater

https://de.wikipedia.org/wiki/Pawlowscher_Hund

https://www.zeit.de/2013/45/lebensmittel-kalorien-kennzeichnung/seite-2

Und hier geht es weiter:

https://dieamethode.de/2017/04/22/die-ultimative-stoffwechsel-reparatur-100-garantie/

 

 

 

Kalorien zählen leicht gemacht!

Es gibt mittlerweile unzählige Apps, mit denen man kostenfrei seine täglichen Kalorien zählen kann.

Ich habe mich für FDDB entschieden und habe auch dort schon ganz viele von meinen Rezepten hinterlegt.  Das ist sehr praktisch, da ich dann auch zwischendurch beim Einkaufen meine Zutaten dabei habe, wenn ich mal wieder vergessen habe was alles in meine berühmte Möhrensuppe kommt.

Und ich muss nicht ständig alles neu erfassen, ich kann meinen Verbrauch dann beim Abendessen mit einem Klick eingeben.

Ich habe dort einen kostenpflichtigen Account, aber aufs Jahr gesehen  kostet das im Monat weniger als eine Nussecke beim Bäcker.

Andere Menschen nutzen MyFitness PAL, es gibt da wirklich unzählige Möglichkeiten.

Probiert es aus und sucht eine App aus, die zu euch paßt. Bei FDDB sind natürlich die Rezepte der A-Methode schon eingestellt, das würde es ein wenig einfacher machen, meine Vorschläge nachzukochen und einzustellen :).

Das muss nichts kosten, die meisten Apps sind auch in der Basis-Variante absolut verwendbar.

Damit könnt ihr eure Tageskalorien ermittelt. Und immer schön alles wiegen!

Wenn ich was schätze, dann schätze ich immer daneben, viel zu wenig. Ich bin im Schätzen total schlecht, gerade was Nudeln und Brot etc. betrifft. Aber ich habe auch ewig da pie mal Daumen gerechnet und mich dann gewundert, dass es nicht funktioniert.

Aber man muss sich daran erinnern, dass es nicht die Partytage sind, die die Kilos auf die Hüften zaubern.

Es sind die kleinen Kalorienüberschüsse pro Tag, die dazu führen, dass der Körper Fett bunkert. Wo soll er auch sonst hin damit? Die Natur verschwendet keine Energie.

Jeden Tag 100 kcal in Form eines Apfels zu viel gegessen macht im Jahr 365 x 100 Kcal = 36.500 Kcal aus. 1 Kilo Fett hat 7.000 Kcal, also kann ich im Jahr ungefähr 5,2 Kilo zunehmen, bloß weil ich jeden Tag ein Apfel mehr gegessen habe als ich an Energie benötige. Das nennt man auch die Apfelmast-Diät…lach.

Aber so einfach ist es. Ein klitzekleiner Apfel, Schokoriegel oder eine Banane über dem Bedarf und das jeden Tag und wir nehmen zu.

Da ich dies aber die Woche über wieder ausgleichen kann, habe ich ein Formular entwickelt, mit dem ich meine Wochenkalorienbilanz protokollieren kann.

Dies gibt es bisher nur als Excel-Variante, die ich gleich herunterladen könnt. Aber vielleicht gibt es das auch irgendwann als App.

Wir zählen also fleissig Kalorien und tragen dann ein, wie viel wir jeden Tag gegessen haben und jonglieren so mit unserem vorher festgelegten Wochenkalorienbedarf.  Denkt an das Ziel, weniger verbrauchen als man benötigt und der Körper geht an seine Reserven und baut Fett ab.

Apps zum Kalorienzählen:

https://fddb.info/db/i18n/mobile/de_fddb-apps.html

https://www.myfitnesspal.com/de

https://www.yazio.com/de/android-app

Hier findet ihr die A-Methode bei fddb:

https://fddb.info/db/de/leute/diea/index.html

Und hier könnt ihr euch meine Tabelle zum Protokollieren der Wochenbilanz herunterladen:

Wochenbedarf Kalkulator

Dieser basiert auf Excel, ist aber auch auf dem Handy einsetzbar.

Hier geht es weiter:

Die schockierende Wahrheit über Kalorien

Und hier ein Artikel über die richtige Auswahl von Lebensmitteln anhand der Energiedichte

Abnehmen ohne Hunger mit der Energiedichte

Mit unserem Essen zufrieden für den Rest unseres Lebens!

Ich habe auch geglaubt, ich muss einfach nur für eine kurze Zeit komische Dinge essen oder ich könnte tatsächlich auf Brot komplett verzichten.

Und irgendwann bin ich dünn und mein Stoffwechsel ist mega gepuscht und dann kann ich unbegrenzt essen und mir den Magen vollschlagen ohne Konsequenz.

Low Fat, Low Carb, Low Schokolade, Low Zucker, Low Low, Low Geschmack, Low was auch immer..

Und das alles funktioniert sogar!

…solange ich es mache.

Esse ich Low Fat bekomme ich Heißhunger auf Wurst.

Esse ich Low Carb bekomme ich Heißhunger auf Nudeln.

Esse ich Low Zucker bekomme ich Heißhunger auf Obst und Schokolade.

Esse ich Low Low bekomme ich Heißhunger auf alles inkl. halbes Schwein auf Toast.

Bei keiner dieser Ernährungen bin ich so lange am Ball geblieben, um mir überhaupt vorstellen zu können, das für den Rest meines Lebens durchzuziehen. ich war mit meiner Nahrung nie zufrieden.

Abgenommen habe ich immer! Wieder zugenommen auch!

Irgendwann kam das kleine Monster Fressi wieder heraus und flüsterte:

Iss die Chips, iss die Schokolade, iss das halbe Schwein, egal was du tust…iss….ISS!

Und wir kommen ums Essen ja nicht herum, wie müssen essen und wenn wir nicht dick sein wollen,  dann müssen wir einen Weg finden der es uns ermöglicht…

…mit unserer Ernährung zufrieden zu sein für den Rest unseres Lebens!

Also muss ich herausfinden, was mich oral befriedigt 😉 und von welchen Gerichten ich so viel essen kann, das ich satt und zufrieden bin und trotzdem abnehme.

Dann kann ich später auch mein Gewicht problemlos halten und hänge nicht wieder am Jojo!

Eben die A-Methode!

Hrmpf, nur ein weiteres Programm, bei dem ich Kalorien zählen soll…

Ja, auch das ist es!

Aber wir finden auch heraus, was denn lecker schmeckt und von welchen Lebensmitteln wir denn viel essen können, satt und glücklich sind und trotzdem schlank.

Das ist bei jedem Menschen unterschiedlich, deswegen kann es ja auch nie die eine Diät geben, die alle über einen Kamm schert.

Die A-Methode ist also das flexible „Trotzdem“-Programm.

Ich bin glücklich, zufrieden und energiegeladen, trotz Änderungen in meiner Ernährung und trotz Umstellung und trotz Trotz, weil ich es nicht angenehm finde die Wahrheit anzunehmen. Änderungen sind anstrengend.

Die Wahrheit ist ja, daß von Natur aus schlanke Leute es besser darauf haben nur dann zu essen wenn Sie Hunger haben.  Sie können Fressorgien automatisch wieder auszugleichen, ohne gleich Kalorienzählen zu müssen.

Ich kann das nicht.

Selbst wenn ich gut gegessen habe, dann paßt immer noch Schokolade rein und wenn ich schon wie ein dicker Truthahn auf der Couch liege paßt immer noch Schokolade rein. Und wenn ich Süßes gegessen habe will ich direkt im Anschluß herzhaftes Essen und umgekehrt.

Kennt ich das?

Hier kommt die ultimative und leichte Anleitung, um Lebensmittel auszuwählen, die uns schmecken und satt machen.

Abnehmen ohne Hunger mit der Energiedichte

Und wie ihr ganz einfach eure Gesamtaufnahme protokollieren könnt erklärt euch dieser Artikel

Kalorien zählen leicht gemacht

Waas? So viel soll ich essen! Der Kalorienbedarf!

Ihr habt den Kalorienbedarfsrechner bemüht und euch erscheint das Ergebnis zu hoch?  Mir auch oft.

Meine Superfettrechner-ich-zeige-alles-an-Waage sagt mir z.B. ich sollte 2.100 kcal essen, um mein Gewicht zu halten. Die Apotheken-Umschau meint 2.300 kcal wären gerade genug und FDDB hat wieder ein anderes Ergebnis.

Ich glaube auch nicht, dass es eine allgemeingültige Formel gibt!

Aber wir haben Annäherungswerte und warum nicht einfach verschiedene Kalorienbedarfsrechner nutzen und das Ergebnis vermitteln. So erhält man eine statistische Wahrscheinlichkeit.

Rechner Nummer eins sagt mir 2.300 kcal an Tag, Nummer zwei sagt 1.980 und Nummer drei sagt 1.924 kcal.

Also rechne ich das zusammen und vermittel das Ergebnis: 6.204 / 3= 2.068 kcal am Tag.

Also kann ich in der Woche 14.476 kcal zu mir nehmen und halte mein Gewicht.

Wichtig: Bei sportlicher Aktivität immer nur „sehr gering“ angeben, damit wir noch Sportkalorien erwirtschaften können und es somit noch weiter selber in der Hand haben, ob und wann wir davon etwas erarbeiten und auch wieder ausgeben können.

Flexibilität ist ungeheuer wichtig, denn die Ernährung soll zu eurem Leben passen und nicht ihr sollt euch winden und schlängeln, damit ihr zur Ernährung paßt, die gerade in Mode ist.

Und niemand kennt euer Leben so gut wie ihr es kennt.

Hier sind noch ein paar weitere Kalorienbedarfsrechner, aber wenn ihr bei Google mal Kalorienbedarf eingebt, werden noch viele weitere Vorschläge kommen.

https://www.tk.de/tk/essen-und-wissen/bausteine-der-ernaehrung/tagesbedarfsrechner/37886

https://www.yazio.com/de/kalorienbedarf-berechnen

Jetzt haben wir den Kalorienbedarf pro Woche ermitteln und können in der Woche damit haushalten.

Wie schon erwähnt hat ein Kilo Fett circa. 7.000 Kcal, ich möchte 3.500 kcal pro Woche einsparen. Also ziehe ich von meinen vermittelten 14.476 kcal die 3.500 kcal pro Woche ab und komme auf 10.976 Wochenkalorien zum Spielen.

Damit sollte ich genügend essen können, um mich satt und zufrieden zu fühlen und trotzdem abnehmen.  Und wenn ich mehr Essen will, dann kann ich mir ja noch etwas mit Bewegung dazu verdienen.

Okay, jetzt weiß ich ungefähr, welche Kalorienanzahl ich essen soll.  Schön und gut. Aber welche Lebensmittel sind denn jetzt gut für mich?

Abnehmen ohne Hunger mit der Energiedichte

Zufrieden für den Rest meines Lebens

 

 

 

Die Wochenkalorienbilanz!

Bisher habe ich mich immer eher an der Tageskalorienbilanz orientiert.

Ich muss jeden Tag mindestens „1.200 kcal, 1.500 kcal, 1.800 kcal, 20% unter meinem Energiebedarf, beliebige Zahl“ an Kalorien essen, damit ich gesund abnehme und keinen Jojo-Effekt habe.

Und wenn ich diesen Bedarf nicht esse, dann denkt der Körper ich habe auf einmal Hungersnot und fährt sich herunter auf Sparflamme.

Leider Blödsinn! Und zwar sowohl der Tagesbedarf als auch die Sparflamme.

Ich habe ja nicht jeden Tag den gleichen Bedarf oder auch nur den gleichen Hunger. An manchen Tagen benötige ich schon zum Frühstück ein halbes Schwein auf Toast und an anderen Tagen esse ich morgens einen Joghurt und abends eine halbe Ananas und bin an beiden Tagen gleichermaßen satt und zufrieden.

Warum soll ich also auf einmal gleich viel oder gleich wenig jeden und jeden Tag essen. Das erscheint mir völlig unlogisch und trotzdem habe ich es jahrelang so praktiziert, wenn ich abnehmen wollte.

An manchen Tagen wandere ich 10 Kilometer und habe entsprechend mehr Hunger und an anderen Tagen liege ich mit Grippe auf der Couch und verbrauche gar keine Energie und habe meistens dann auch keinen Appetit.

Also ist es ja nur natürlich, an manchen Tagen viel zu essen und an anderen wenig.  Deswegen lege ich bei der A-Methode auch die Wochenkalorienbilanz zugrunde.

Ich muss also ermitteln, wieviel Energie ich denn in der Woche benötige. Also bemühe ich Goggle mit der Frage nach „Kalorienverbrauch berechnen“. Es gibt da ganz tolle Tools, mit dem ich meinen Kalorienverbrauch pro Tag ermitteln kann, das Rad muss ich nicht neu erfinden.

Zu Grundumsatz und Leistungsumsatz und Kalorien allgemein schreibe ich später noch eigene Artikel, hier geht es erst einmal um die absolute Basis.

Mir wird als erstes der Rechner der Apotheken-Umschau vorgeschlagen.

https://www.apotheken-umschau.de/kalorienrechner

Also gebe ich mal alle meine Werte ein und der Rechner meint, das ich einen Grundumsatz von 1511 Kalorien brauche, um zu existieren. Also dann wenn ich den ganzen Tag nur herumliege und nichts tun würde außer atmen.

Da ich ja nicht nur herumliege, sondern auch aktiv bin, kommt dazu noch der Leistungsumsatz. Ich gebe also meine Werte ein und der Rechner sagt mir, das ich dann 2.300 Kcal jeden Tag essen darf, um so zu bleiben wie ich gerade bin!

Ich könnte also in der Woche 7×2.300 Kalorien essen, also  die stolze Zahl von 16.100 Kcal!

Wenn ich das jetzt z.B. umrechne in Milky Way (98 kcal für ein Normales) könnte ich in der Woche 164,28 Stück davon essen, wenn ich mich ausschließlich davon ernähre. Das sind 23,5 Stück Milky Way am Tag. Das sind bei 3 Mahlzeiten 7,82 Stück pro Mahlzeit.

Nach drei Wochen bekomme ich wahrscheinlich massiven Nährstoffmangel, aber zumindest sollte ich keinen Süßhunger mehr haben…lach.

Jetzt hat ein Kilo Fett circa 7000 kcal und ich möchte ja Fett abnehmen und meine Muskelmasse möglichst erhalten.

Also könnte ich mir vorstellen ich esse genau diese 7.000 kcal weniger, also nur noch 9.100 kcal in der Woche.  Diese kann ich dann die Woche über so verteilen wie es mir beliebt und theoretisch könnte ich damit noch 93 Milky Way in der Woche essen und würde ein Kilo pro Woche abnehmen.

Jetzt ist unser Körper leider kein Kaloriemeter und keine wissenschaftliche Verbrennungsmaschine, aber der Grundsatz weniger Energie rein und wir nehmen ab funktioniert immer!

Wieviel weniger jeder einzelne denn nun essen möchte bleibt völlig ihm selber überlassen.

Wann seid ihr denn trotzdem satt? Wie viele Partys gibt es in dieser Woche? Wie oft geht ihr mit Freundinnen essen?

Die Rechnung bleibt immer die gleiche:

Grundumsatz + Leistungsumsatz = Kalorienbedarf um so zu bleiben wie man ist.

Reduktion dieses Bedarfs um Faktor x und wir nehmen ab.

Ich sollte also circa 16.100 kcal in der Woche essen, um so zu bleiben wie ich bin.

Um nun ein halbes Kilo die Woche abzunehmen müsste ich 3.500 kcal einsparen. Also esse ich in der Woche nun 12.600 kcal.

Davon esse ich Montags nur 1.000 kcal, weil ich keinen Hunger hatte. Dienstags bin ich eingeladen und esse 3.000 kcal, weil es sooo ein leckeres Buffet gab. Mittwochs und Donnerstags koche ich lecker und verbrauche pro Tag circa 1500 kcal.  Freitag abend gehe ich ins Kino und gönne mir Popcorn und Nachos und esse 2.100 kcal. Samstag und Sonntag wird gut gefrühstückt und abends lecker gekocht und ich komme pro Tag auf circa 1.750 kcal.

Zusätzlich habe ich beim Sport noch Energie verbraucht und war am Sonntag drei Stunden wandern, so das der Gesamtverbrauch noch etwas höher lag.

Klingt ganz einfach, oder?

So viel soll ich wirklich essen?

 

 

 

 

 

 

Wie funktioniert denn nun die A-Methode?

Ich verspreche euch, jede Methode zum Abnehmen verfolgt das gleiche Prinzip!

Ihr esst weniger, als euer individueller Tagesbedarf wäre und damit nehmt ihr ab!

Wenn ihr dann die Diät beendet esst ihr meistens wie vorher, also mehr als euren Tagesbedarf und nehmt wieder zu.

So simpel und einfach ist es!

Und weil wir dann nicht dauerhaft schlank bleiben ist die „Sparflamme“ schuld, oder die Erziehung oder das Werbefernsehen oder der böse Süßstoff oder die kleinen Kalorien, die des Nachts die Kleider enger nähen.

Unbegrenzt essen und davon schlank werden gibt es nicht.

Zumindest nicht wenn man einiges verlernt hat.

Zum Beispiel darauf zu hören, wann man wirklich statt ist und auf was man wirklich Appetit hat. Menschen, die essen können was sie wollen, die wollen nicht das essen was uns dick gemacht hat und vor allen Dingen nicht so viel davon. Die essen wirklich nur das, was ihnen gut tut und hören dann auf zu essen. Eine begnadete Eigenschaft.

Uns „Normalsterblichen“ bliebt momentan kein anderes Meßinstrument als die Kalorien, denn es gibt noch kein anders Instrument um festzustellen, ob unsere Ernährung zu unserem Bedarf paßt.

Also bleibt uns ja gar nichts anderes übrig, als in den ersten Monaten Kalorien zu zählen. Ob man nun Punkte, Kalorien, Kohlenhydrate in Gramm, Fett in Gramm oder Marienkäferpunkte auf den Flügeln zählt ist erst einmal wurscht.

Hauptsache es hat zur Folge, das man seine bisherige Ernährung hinterfragt und im Endeffekt weniger Kalorien zu sich nimmt und trotzdem satt ist.

Es gibt keine Wunderdroge oder Wunderdiät, die Pfunde purzeln läßt und, zack, ist man schlank. Man war ja auch nicht, zack, von einer Tüte Chips auf einmal dick.

Die unangenehme Wahrheit ist schlicht und einfach:

Wir haben mehr Energie aufgenommen, als der Körper gebraucht hat und dieser hat brav die Mehrenergie gespeichert. Energie ist kostbar und muss gebunkert werden.

Und das haben unsere tollen Körper getan. Die Mehrenergie wurde als Fett gebunkert.  Und das ist was Gutes.  Die Natur verschwendet die Energie nicht.

Für die Figur ist es eher von Nachteil und für unsere persönliche, tägliche Energie auch eher hinderlich.  Biologisch gesehen müssten wir unsere Körper loben, weil er nichts verschwendet :).  Aber die Fettpolster wären wir ja liebend gerne wieder los.

Also kann die Lösung nur heißen:

Wir geben dem Körper etwas weniger Energie, als er gerade braucht und wir nehmen ab!

Jetzt führen zu strenge Regeln oder Monokulturen bei mir jedoch zu einer starken Trotzreaktion. Ich beginne eine neue Abspeck-Kur und bin ganz euphorisch, weil es gut klappt, aber nach ein paar Wochen werde ich ärgerlich und will dann bitte meine Freiheit wieder und mich nicht mehr begrenzen und mir vorschreiben lassen, was ich jetzt zu essen hätte.

Ja, klingt verrückt, ist aber so.

Der einzige Weg, vollständig Zugang zu der Nahrungsvielfalt der Welt zu haben und dennoch meine Energieaufnahme zu kontrollieren ist für mich am Anfang Kalorien zählen. Dazu kommen dann noch viele andere Bausteine.

Warum esse ich soviel? Hat das körperliche Ursachen oder seelische? Wie finde ich das heraus? Oder ist einfach nur die Zusammenstellung meiner Nahrung nicht optimal? Drei Mahlzeiten am Tag oder fünf oder grase ich den ganzen Tag?

Viele Fragen auf die jeder seine persönliche Antwort finden muss.

Und deswegen finden wir zu Beginn jetzt gemeinsam heraus, wie viele Kalorien denn ausreichend sind und wie man es anstellt, das man satt ist und zufrieden, viel und lecker essen kann und die Pfunde purzeln trotzdem.

Dann lernen wir gemeinsam etwas über die Energiedichte unserer Lebensmittel und wir man mit kleinen Stellschrauben viel erreichen kann.

Wir lieben Essen.  Ich liebe Essen. Essen ist toll, Essen gibt Geselligkeit und ein wenig Freude. Essen kann belohnen, beruhigen und trösten.

Und Essen ist uns nicht unser Feind, Essen ernährt uns.

Also lasst uns herausfinden, wie viel Essen denn aktuell gut für uns ist.

Wichtig ist die Wochenkalorienbilanz und die Energiedichte unserer Nahrung!

https://dieamethode.de/2017/03/12/die-wochenkalorienbilanz/

https://dieamethode.de/2017/05/21/abnehmen-ohne-hunger-mit-der-energiedichte/

 

Tagebucheintrag vom 20.02.1996

20.02.1996:  „Nur zur Info, Testergebnis aus der Bild der Frau. Ich hab´s ja gewußt.“

Typ 1: Ärgern Sie sich wirklich häufig über Ihre Figur? Oder sind es vielleicht nur kurze Momente? Z.B. weil ihre Freundin dünner ist? Oder weil Sie sich im T-Shirt am Strand dünner fühlen als im Bikini? Vergessen Sie es. Denken Sie an die Momente, in denen Ihnen die etwas massigere Figur auch gut tut. Nach dem Motto: Wer stark aussieht, ist es auch.  Für viele Frauen ist Übergewicht nämlich eine Art Schutz: Dicke sind gemütlich, Dicken macht Kritik nicht so viel aus. Wenn Sie eine Diät durchhalten wollen, dann gibt es nur einen Grund: Gesunde (auch kalorienarme) Ernährung macht auch fit, stark und gibt Selbstbewusstsein. Wollen Sie das? Dann fangen Sie an!

Daneben steht: „Ich les mir jetzt nochmal die Monddiät durch. Der Mond hat ja Einfluß auf den Körper…“

 

Tagebucheinträge vom 29.10.1997 und 30.12.1997

Meine „dicke“ Karriere! Wie ich dick geworden bin…

Als Teenager wurde mein Körper auf einmal weiblich. Ich hatte mehr Brust als meine Klassenkameradinnen und ich war auch weicher und weiblicher. Das wollte ich partout nicht sein. Ich wollte genauso sein wie meine Freundinnen. Also startete ich mit 13 meine erste Diät. Damals noch mit meiner Oma, die auch immer mit Gewichtsproblemen zu kämpfen hatte. Ich lerne bei meiner Oma schon sehr früh kennen, dass das Körpergewicht potentiell immer ein Problem ist!

Wir machen die Brigitte-Diät zusammen. Meine Oma war Hausfrau, sie kochte uns die leckeren Mahlzeiten und wir nahmen gemeinsam ab. Ich hatte gar kein Übergewicht damals, ich war kein dickes Kind. Ich war nur sehr viel früher viel fraulicher als alle meine Freundinnen.

So eine Diät ist ja immer begrenzt, also nahmen wir auch beide nach den Diät-Wochen alles wieder zu. Also folgten die nächsten Diäten. Meine Mutter hat immer den Kopf geschüttelt, aber ich war unbeirrbar. Ich wollte so schlank sein wie meine Freundinnen. Mein Körper ist aber gar nicht darauf ausgelegt, ein Spargel zu sein, ich tendierte schon immer eher zur Sanduhr.

Bis 2006 habe ich jedes Jahr jede Mengen Diäten gestartet und wieder gelassen. Ich habe jedesmal gut abgenommen, einmal sogar 24 Kilo und 30 wieder zugenommen.

Von 2006 bis 2011 habe ich mich nicht gewogen. Ich war es einfach satt, nachdem ich im ersten Urlaub nach Weight Watchers vier Kilo auf einem Schlag zugenommen hatte, obwohl ich kaum was gegessen hatte. Ich war nur eine Woche in Urlaub, nicht vier Monate. Mein Gewicht war ein Arsch. Alles andere hatte auch nicht funktioniert.

Ich wurde mit jedem Jahr dicker.

2007 musste ich lange Cortison einnehmen und das gab noch einmal so einen richtigen Schub nach oben. Zu der Zeit ging es mir gesundheitlich nicht gut, es gab da einfach viel wichtiger Dinge als mein Gewicht. Das wird echt nebensächlich, wenn der Körper nicht mehr so funktioniert, wie man es sonst als selbstverständlich angesehen hatte.

War die Hose zu eng, habe ich einfach eine neue gekauft. Irgendwann hat dann mein Hausarzt die Reißleine gezogen und ich musste mich in der Praxis auf die Waage stellen.

Er hat mich gezwungen mit vorgehaltener Krankenakte. Ich habe nicht hingeguckt, NEIN, ich wollte es nicht wissen. ER hat es laut gesagt, GANZ laut. Naja, zumindest noch unter 100, war damals sein trockener Kommentar. Sein Tipp war, ich sollte doch kaltes, gekochtes Gemüse in der Mittagspause essen. 98 Kilo hat die Waage angezeigt.  Kaltes gekochtes Gemüse, niemand ißt kaltes gekochtes Gemüse….wirklich niemand.

Das war auch mein absoluter Höchststand. Ich war nie ein Ühu, die 100 Kilo Marke habe ich nie geknackt.

Lese ich jedoch meine Tagebucheinträge aus den letzten 20 Jahren bekomme ich einen Lachanfall. Deswegen werde ich ab und an mal welche einkopieren, weil da auch seit Jahrzehnten immer das Gleiche steht. Zwar in allen möglichen Varianten, aber im Endeffekt heule ich immer herum, das ich so dick bin, egal was ich wiege.

Kennt ihr das?

Tagebucheintrag vom 20.02.1996

 

 

Worum geht´s?

Oje, noch eine Diät!

Ein klares Nein!  🙂 Das ist die A-Methode.

Eine Mutmacher-Site für Menschen, die mit üppigem und lustvollem Essen schlank werden und Ihren Energielevel steigern wollen!

Ja, in der Tat, ich habe in meinem Leben schon sehr viele Diät-Bücher gekauft und gelesen. Manchmal habe ich tatsächlich ein paar Kilo verloren, manchmal habe ich eher zugenommen und zu oft landete das halb gelesene Buch in einer staubigen Ecke.

Ich habe irgendwann alle Diät-Bücher online verkauft, teilweise sogar mit Gewinn…freu… Diät-Bücher sind sehr beliebt.

Aus den Büchern zum Abnehmen wurden Bücher zur Selbstakzeptanz. Rund? Na und!

Diese Bücher sollten mir zu einem stabilen Selbstwertgefühl verhelfen und ich brauchte nichts weiter zu tun als mir in regelmäßigen Abständen zu versichern, dass ich auch dick okay bin.

Und das bin ich auch, ich bin dick okay und dünn okay. Ich bin ein liebenswerter Mensch, ganz unabhängig von meinem Körpergewicht.

Jedoch bin ich nicht gleich leistungsfähig.

Als dicker Mensch bin ich schnell außer Puste. Lange Treppen müssten einen Aufzug haben und ich stehe davor und begutachte diese mit Argwohn ob der Grausamkeit des Aufstiegs.

Nach der Arbeit bin ich müde.

Mit einem höheren Gewicht bin ich aber doppelt müde, sogar dreifach müde…lach. Dann kann ich nur noch auf die Couch rollen und mir Nahrung aus der Tüte in den Mund fallen lassen.

Das raubt mir Lebenszeit!

Beim Sport gibt es Dehnübungen, die ich nicht machen kann, weil ich nicht an meine Füße komme, da der Bauch im Weg ist.

Mein Gewicht schränkt mich in manchen Lebenssituationen ein!

Ich will aber auch viel essen! Leckeres Essen, das mir gut schmeckt und davon viel!

Heute bin ich davon überzeugt, es gibt einen Ausweg!

Einen Ausweg, der für viele Menschen reproduzierbar und in den Alltag integrierbar sein wird, ohne dass man sich verbiegen und verschulden muss.

Die A-Methode!

PS:  Ich bin weder Ernährungswissenschaftler noch Arzt. Ihr dürft alles nachmachen, aber ohne Gewähr und auf eigenes Risiko!

Hier geht es weiter:

https://dieamethode.de/2017/03/12/wie-funktioniert-denn-nun-die-a-methode/